(ka) Audi plant in den USA eine eigene Produktionsstätte, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Der öffentliche Auftritt mit dem US-Präsidenten hat Fragen aufgeworfen. Audi erläutert die Hintergründe der Entscheidung und wie man nun weiter vorgeht.

Am Wochenende wurde angekündigt, dass Audi erstmals eine eigene Fertigung in den USA plant. Eine lokale Produktion dort hat aus Sicht von Audi große strategische und wirtschaftliche Bedeutung.

Die USA sind der zweitgrößte Premiummarkt weltweit. Gleichzeitig ist das Geschäft dort derzeit nicht profitabel. Viele Wettbewerber arbeiten schon seit Jahren mit lokaler Produktion. Eine eigene Fertigung soll helfen, wettbewerbsfähiger zu werden, Handels- und Währungsrisiken zu senken und das Wachstumspotenzial besser zu nutzen. Ein stärkeres US-Geschäft bedeute keinesfalls eine Abwendung von Deutschland, sondernize ein wichtiger Beitrag zur globalen Wettbewerbsfähigkeit von Audi und zur langfristigen Sicherung des Unternehmenserfolgs.

Die Reise nach Georgia und der öffentliche Auftritt mit dem Präsidenten der USA haben Fragen und teilweise auch Unverständnis ausgelöst. Das wird von Audi so eingeordnet.

Eine Delegation aus dem Unternehmen war in Georgia, um Gespräche und Verhandlungen über das geplante Werk voranzutreiben. Im Rahmen der Gespräche bat man darum, die Pläne gemeinsam mit dem Präsidenten der Vereinigten Staaten öffentlich vorzustellen.

Die Entscheidung, dieser Einladung zu folgen, fiel im Interesse des Unternehmens.

Gleichzeitig wird wahrgenommen, dass die Ankündigung auch als politisches Signal gesehen wird. Das wird ernst genommen.

Audi steht zu seinen Werten und Grundsätzen. Verantwortung für die wirtschaftliche Zukunft des Unternehmens gehört dazu. Beides bildet die Grundlage des Handelns.

*Bildunterschrift: Audi Forum Ingolstadt / Bild-Nr: A203895 · Copyright: AUDI AG

Quelle: AUDI Ingolstadt / Pressemitteilung