(tho) Am kommenden Sonntag, 25. Oktober, feiert die katholische Kirche den Sonntag der Weltmission. Dazu gibt es wieder eine Solidaritätskampagne für Menschen im globalen Süden – mit vielen Angeboten von Gemeinschaften, Kirchen und Gesellschaften, die Hilfe zur Selbsthilfe leisten. Das diesjährige Motto lautet „Sei mutig und stark“ und Madagaskar, der Inselstaat, steht diesmal als Beispiel im Fokus. Aus Madagaskar berichten Gäste, die pastorale und soziale Projekte betreuen, in Deutschland von ihrer Arbeit.
Schwester Rolandine Joséphine Razafiarisoa zählt zu ihnen. Die 60-jährige Ordensfrau und Lehrerin kommt am Dienstag, 20. Oktober 2026, um 19.30 Uhr in den Pfarrsaal der katholischen Pfarrgemeinde Mariä Himmelfahrt (Pfarrgasse 2, 85092 Kösching) und erzählt von ihrer Tätigkeit.
Der weltkirchliche Abend der Pfarrei beginnt jedoch schon um 19 Uhr in der Pfarrkirche mit einer Eucharistiefeier.
Pfarrgemeinderat und Katholische Erwachsenenbildung Eichstätt-Ingolstadt laden herzlich zu beidem ein – und zum Austausch mit der Ordensfrau aus Madagaskar. Schwester Rolandine beschreibt es so: In der Nähe der Bedürftigen zu stehen und sich in Madagaskar um die Ärmsten zu kümmern, gehört zur Berufung. Den Armen zu dienen heißt, ihnen zu helfen, aus der Armut herauszukommen – vor allem durch Bildung als Menschenrecht. Und in der Schule brauchen die wissbegierigen Kinder auch sauberes Wasser zum Trinken und zum Waschen; das ist auch ein Recht: Nur wer gesund ist, kann gut lernen.
In diesem Jahr wird in Deutschland der 100. Sonntag der Weltmission gefeiert. Die zentralen Feierlichkeiten dazu finden mit vielen Gästen aus der Weltkirche – darunter auch Schwester Rolandine – am 25. Oktober in Regensburg statt. Kösching gehört zur Diözese.
Quelle: Thomas Schuhmann / Foto
