(ka) Die junge Generation wird in Ingolstadt durch das Jugendparlament (JuPa) vertreten. Am Freitag, 30. Januar, konstituierte sich das dritte JuPa. Oberbürgermeister Dr. Michael Kern begrüßte 25 frisch gewählte Jugendparlamentarier im Großen Sitzungssaal des Neuen Rathauses.

Er zeigte sich beeindruckt, wie viele junge Menschen sich für die Stadt engagieren wollen. In seiner Rede hob er hervor, dass mehr als 60 Jugendliche zur Wahl angetreten seien, das beweise: „Unsere Jugend ist alles andere als politikverdrossen!“ Er betonte: „Ihr habt den Willen, euch einzumischen und eure Stadt zu gestalten und damit auch ein Stück weit die Welt zu verändern. Und diese Welt beginnt zunächst einmal im näheren Umfeld. In der Stadt, in der ihr lebt, arbeitet, zur Schule geht und eure Freizeit verbringt.“

Der Oberbürgermeister erinnerte daran, dass die Kandidatinnen und Kandidaten, die sich für die Wahl aufstellen ließen, gute Ideen in den Wahlkampf eingebracht haben, beispielsweise zu den Themen Freizeit und Kultur, Klimaschutz und Mobilität, Integration, Inklusion und Gleichberechtigung sowie Gesundheit und Mobbing-Prävention.

Er dankte die Jugendlichen für ihr Engagement und gab ihnen mit auf den Weg, dass die Arbeit im JuPa eine Gelegenheit sei, Argumente auszutauschen und Kompromisse einzugehen: „Ihr werdet dabei vielleicht auch erleben, dass nicht jede Idee sofort umgesetzt werden kann. Aber auch solche Erfahrungen gehören zur politischen Realität. Das Wichtigste ist dann, dranzubleiben und nicht nachzulassen mit dem Engagement. Denn oft lassen sich mit Ideen und Kreativität neue Lösungswege finden.“

Abschließend dankte der Oberbürgermeister allen, die dem letzten JuPa angehörten.
Das neu konstituierte Jugendparlament ist für zweieinhalb Jahre gewählt. Zur Wahl waren alle Jugendlichen zwischen 14 und 20 Jahren, die in Ingolstadt wohnen oder in der Region 10 leben und in Ingolstadt zur Schule gehen, studieren oder arbeiten, aufgerufen. Im Dezember 2026 wurden die Wahlergebnisse öffentlich bekannt gegeben. Die Wahlbeteiligung lag bei 19 Prozent. Das neue JuPa ist breit aufgestellt mit Jugendlichen aus allen Schularten.

Federführend für die Organisation und Durchführung der Wahlen sind der Stadtjugendring Ingolstadt, Kommunale Jugendarbeit und Fachstelle für Politische Bildung. Unterstützt wird die Fachstelle dabei vom Amt für Jugend und Familie.

Quelle: Pressemitteilung/Stadt Ingolstadt