(ka) Bundesverkehrsminister Bilger hat erstmals konkrete Einsparungen durch die geplante Führerscheinreform benannt. Fahrschüler könnten demnach mehrere hundert Euro sparen – im besten Fall sogar bis zu 1.000 Euro, sagte der CDU-Politiker der Zeitung Die Welt. Mit mehr digitalem Unterricht und einer Bürokratieentlastung wolle man die Kosten senken. Der Minister wies zugleich auf große regionale Unterschiede hin und darauf, dass manche Fahrschüler mehr Fahrstunden benötigen als andere. Die Kosten für den Führerschein der Klasse B liegen nach Angaben des Bundesverkehrsministeriums derzeit im Schnitt bei rund 3.400 Euro. Die Reform muss noch vom Bundestag verabschiedet werden; auch der Bundesrat muss zustimmen. Nach den bisherigen Plänen sollen die neuen Regeln möglichst Anfang 2027 greifen.

Quelle: Pressemitteilung /  Deutschlandfunk / Bild von Markus Spiske auf Pixabay