(ka) Die Kliniken im Naturpark Altmühltal (KNA) arbeiten weiter daran, die stationäre und ambulante Gesundheitsversorgung zukunftsfähig zu gestalten. In den letzten Monaten gab es wichtige Fortschritte: Anträge für Leistungsgruppen wurden gestellt, Baumaßnahmen genehmigt und gefördert, MVZ-Stellen erfolgreich besetzt und die Senioreneinrichtungen kontinuierlich weiterentwickelt. Auch die Ausbildungszahlen bleiben auf einem stabil hohen Niveau.
Versorgung zukunftssicher gestalten
Die Anforderungen an die Krankenhausversorgung ändern sich bundesweit. Neben den Vorgaben der Krankenhausreform geht es vor allem darum, medizinische Qualität, Wirtschaftlichkeit und personelle Ressourcen dauerhaft sicherzustellen. Deshalb bauen die KNA ihre Versorgungsstrukturen Schritt für Schritt weiter aus, so Vorstandsmitglied Marco Fürsich.
Ab dem 1. Juli 2026 wird die intensivmedizinische Versorgung im Klinikverbund am Standort Eichstätt gebündelt. Dort werden künftig intensivpflichtige Patientinnen und Patienten behandelt. Auch die kardiologische Versorgung wird am Standort Eichstätt verstärkt konzentriert.
Moderne Infrastruktur als Grundlage
Kürzlich wurde die Intensivstation in Eichstätt in den neu errichteten Nordflügel verlegt. Der Umzug brachte umfangreiche bauliche und technische Erneuerungen mit sich, sodass die Station heute modern ausgestattet ist. Die geplante Bündelung der Intensivmedizin folgt daher nicht nur infrastrukturellen Gründen, sondern gehört zur strategischen Weiterentwicklung der Versorgungsstrukturen im Landkreis Eichstätt.
Mitarbeitende erhalten individuelle Perspektiven
Für die Mitarbeitenden, die von der Neuausrichtung betroffen sind, werden passende Lösungen geschaffen. Fürsich betont: „Je nach persönlicher Vorliebe und fachlicher Orientierung gibt es Einsatzmöglichkeiten auf der Intensivstation in Eichstätt oder im Bereich Anästhesie am Standort Kösching.“
Die Versorgung der Patientinnen und Patienten bleibt auch künftig gewährleistet. Bereits heute gelangen Patientinnen und Patienten mit komplexen Krankheitsbildern überwiegend direkt in die geeignetsten Versorgungsstrukturen. Falls während eines stationären Aufenthalts in Kösching eine intensivmedizinische Behandlung nötig wird, erfolgt der Umzug nach Eichstätt.
