(ka) Ende Januar hat sich das Klinikum Ingolstadt bei der Viszeralmedizin-Matinée mit der Interdisziplinären Behandlung älterer Patienten in der Viszeralmedizin beschäftigt. Im Fokus standen die neuesten Erkenntnisse in Diagnostik, OP-Verfahren und Krebsbehandlung sowie die Wichtigkeit eines Behandlungsplans, der auf ältere Menschen zugeschnitten ist.
Da immer mehr ältere Patienten komplexe Krankheiten haben, haben die Referenten gezeigt, welche medizinischen und organisatorischen Aufgaben entstehen. Sie erklärten, wie eine gute Zusammenarbeit der Fachrichtungen eine passende Versorgung sichern kann. Anhand von Beispielen aus der Praxis wurde gezeigt, wie man bei schwierigen Krankheitsbildern vorgeht.
Besonders bei älteren Menschen kann man Standards nicht einfach übernehmen. Wichtig ist eine gut geplante, fachübergreifende Therapie, die die persönlichen Umstände und Wünsche der Patienten berücksichtigt, sagte Prof. Dr. Markus Rentsch, Leiter der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie am Klinikum Ingolstadt.
Neben den Vorträgen gab es die Chance, sich über Hilfsangebote zu informieren und mit den Fachleuten des Klinikums zu reden. Die Veranstaltungsreihe findet seit vielen Jahren in Kooperation mit der Deutschen Krebsgesellschaft und dem Förderverein Krebskranker statt.
Vorschau: Krebserkrankungen bei Jüngeren
Die nächste Viszeralmedizin-Matinée findet am Samstag, 21. März 2026, von 9 bis 12 Uhr statt. Dort geht es um Early-Onset-Krebserkrankung, also Krebserkrankungen, die schon in jungen Jahren entdeckt und behandelt werden müssen. Es wird darum gehen, wie man Prävention, Früherkennung, Therapieplanung und -durchführung anpassen kann. Neben Genen werden auch Umwelt und Lebensstil besprochen.
Mehr Infos gibt es auf der Webseite des Klinikums Ingolstadt: https://klinikum-ingolstadt.de/veranstaltungen/viszeralmedizin-matinee/
