(ka) Der CSD Ingolstadt wird von Queer Ingolstadt e.V. organisiert und hat sich fest im bayerischen Pride-Kalender etabliert. Startpunkt ist der Theaterplatz in der Altstadt, wo die Veranstaltung mit einer Kundgebung beginnt, danach formiert sich der Demonstrationszug und zieht durch die Innenstadt.
Das Motto dieses Jahr lautet „Kein Schritt zurück“. Als Schirmherr fungiert dritter Bürgermeister Christian De Lapuente. Los geht’s um 15 Uhr mit der Kundgebung auf dem Theaterplatz. Danach schlängelt sich die Parade durch die Innenstadt. Am Abend gibt es beim Ingolstädter CSD noch DJs, Dragshows, eine politische Podiumsdiskussion und zwei Partys.
Queer Ingolstadt e.V. ist nicht nur Veranstalter, sondern versteht sich ganzjährig als Anlaufstelle für die queere Community in der Region: Der Verein organisiert regelmäßige Stammtische und Vernetzungstreffen und tritt gegenüber der Stadtpolitik als Interessenvertretung auf. Der CSD selbst ist der deutlich sichtbare Ausdruck dieser Arbeit – ein Tag, an dem queeres Leben in einer mittelgroßen Stadt wie Ingolstadt, die sonst selten in den Bayerischen Pride-Berichten auftaucht, greif- und spürbar wird.
Getragen wird die Veranstaltung von ehrenamtlichem Engagement und lokalen Unterstützerinnen und Unterstützern. Sie richtet sich ausdrücklich nicht nur an Menschen aus Ingolstadt, sondern auch an Besucherinnen und Besucher aus dem Umland – für viele ist der hiesige CSD die nächstliegende Alternative zu den größeren Paraden in München oder Nürnberg.
