(ka) Rodungsarbeiten für den Bau einer Behelfsbrücke an der Anschlussstelle Manching von Mittwoch, dem 25. Februar 2026, bis spätestens zum 28. Februar 2026 finden im Bereich der Anschlussstelle Manching Rodungsarbeiten für den Bau einer Behelfsbrücke statt.

Während der Arbeiten kommt es vorübergehend zu Einengungen am Rand der Bundesstraße und der Anschlussstellenrampen. Alle Verkehrsbeziehungen an der Anschlussstelle und auf der Bundesstraße bleiben erhalten.

Aus naturschutzfachlichen Gründen müssen die Rodungsarbeiten noch im Februar durchgeführt werden. Die Entfernung der Wurzelstöcke erfolgt voraussichtlich ab Mai 2026.

Im Laufe des Jahres folgen weitere Vorarbeiten, darunter archäologische Untersuchungen und Spartenverlegungen. Damit werden die Voraussetzungen geschaffen, um ab Frühjahr 2027 mit dem Bau der Behelfsbrücke nördlich der bestehenden Brücke beginnen zu können.

Hintergrund

Die Brücke der Bundesstraße B 16 über die Bundesautobahn A 9 an der Anschlussstelle Manching weist eine schnelle und deutliche Verschlechterung ihres Zustands auf. Daher sind die Planung und Umsetzung eines Ersatzneubaus sowie der Bau einer Behelfsbrücke zur Aufrechterhaltung des Verkehrs erforderlich. Aufgrund der raschen Zustandsverschlechterung musste die bestehende Brücke bereits für den genehmigungspflichtigen Schwerverkehr gesperrt werden.

Für die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer besteht derzeit keine unmittelbare Gefahr. Dennoch ist ein rasches Vorgehen notwendig, um den Verkehr auf der Bundesstraße und der Autobahn auch künftig sicher aufrechterhalten zu können. Damit der Verkehr auf der B 16 während der Bauzeit der neuen Brücke weiterfließen kann, wird nördlich der bestehenden Brücke eine Behelfsbrücke errichtet. Deren Bau soll im März 2027 beginnen.

Der Baubeginn für den Ersatzneubau der bestehenden Brücke ist voraussichtlich für Herbst 2027 vorgesehen. Nach derzeitigem Stand soll die gesamte Maßnahme bis Frühjahr 2029 abgeschlossen sein. Nach Abschluss der Baumaßnahme werden die betroffenen Bereiche mit geeigneten und zukunftsfähigen Baumarten wieder aufgeforstet, um den Naturraum langfristig zu erhalten und aufzuwerten. Die Planung erfolgt in enger Abstimmung mit den Naturschutzbehörden und dem Wasserwirtschaftsamt.

Die Autobahn Südbayern steht zudem mit der Gemeinde Manching und dem Staatlichen Bauamt Ingolstadt im Austausch, um die Maßnahme mit weiteren Planungen im Umfeld der Anschlussstelle Manching abzustimmen.

Quelle: Pressemitteilung / Autobahn GmbH des Bundes – Niederlassung Südbayern /Bild von Frauke Riether auf Pixabay