(ka) Zum Schuljahresbeginn kündigt Innenminister Joachim Herrmann eine landesweite Aktion an: Vom 15. bis 18. September 2026 verstärkt die Bayerische Polizei die Kontrollen rund um Schulen, Kindergärten und Schulwege. Der Anteil ungesicherter Pkw‑Insassen unter den tödlich Verunglückten in Bayern ist deutlich gestiegen: 2025 lag er bei 21,3 Prozent (2024: 16,8 Prozent). „Ein Sicherheitsgurt kann im entscheidenden Moment Leben retten“, betont Herrmann. Im Fokus stehen Gurt- und Kindersicherungspflicht. Auch die Bayerische Bereitschaftspolizei wird mit von der Partie sein.

Der Schulweg soll sicher sein – und das beginnt beim Einsteigen ins Auto. Wer sich anschnallt und Kinder ordnungsgemäß sichert, schützt damit Leben. Die Aktion soll für das Thema sensibilisieren und richtet sich vor allem an Eltern, Kinder und alle Pkw‑Insassen. Im letzten Jahr starben in Bayern 249 Personen bei Pkw‑Unfällen, davon 53 ohne angelegten Sicherheitsgurt. Außerdem kam ein ungesichert mitfahrendes Kind ums Leben. Bis Ende Juni 2026 starben bereits 23 Menschen auf Bayerns Straßen, weil kein Gürtel getragen wurde. Auch hier verstarb erneut ein ungesichert mitfahrendes Kind.

Quelle: stmi.bayern / Pressemitteilung – Oliver Platzer / Bild von Michael Schwarzenberger auf Pixabay