(ka) Beim Girls’ und Boys’ Day in Ingolstadt ging am Rathausplatz was los. Neben 47 Mädchen und 49 Jungen standen auch Oberbürgermeister Dr. Michael Kern sowie Mitarbeitende der Stadt und ihrer Tochtergesellschaften mit dem Fuhrpark für ein Gruppenfoto vor dem Rathaus bereit.
Danach ging’s zu den Schnupperplätzen. Die Mädchen konnten unter anderem im Zweckverband Müllverwertungsanlage, bei der Stadtbus Ingolstadt GmbH, im Amt für Brand- und Katastrophenschutz, bei den Stadtwerken Ingolstadt Freizeitanlagen GmbH, der Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft und der Zentralkläranlage reinschnuppern. Die Jungen hatten Angebote in städtischen Kitas, in der Stadtbücherei Ingolstadt, im Peter-Steuart-Haus sowie im Anna-Ponschab-Haus, im Jobcenter und im Amt für Soziales.
Der Tag soll zeigen, dass Berufe jenseits der klassischen Rollenbilder möglich sind. Durch Praxis vor Ort und Gespräche mit Fachleuten bekommen die Jugendlichen in kurzer Zeit einen ersten Eindruck von möglichen Karrierewegen.
Auch außerhalb der Stadt liefen weitere Aktionen, denn zahlreiche Unternehmen nahmen am bundesweiten Aktionstag teil und zeigten Schülerinnen und Schülern neue Perspektiven für die Zukunft.
Anja Assenbaum, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Ingolstadt, betont, wie wichtig es ist, möglichst viele verschiedene Berufe hautnah kennenzulernen, bevor man sich später in der Schule festlegt. Klar ist: Der deutsche Schulsystemöffner lässt später noch viele Wege zu. Wichtig ist, Stärken zu erkennen, Neues auszuprobieren und offen zu bleiben. Berufe gehen Menschen etwas an – egal welches Geschlecht.
Wie kommt man eigentlich ins Berufsleben bei der Stadt Ingolstadt? Vieles ist möglich: Ausbildung oder duales Studium, von Verwaltung über IT und Technik bis zu sozialen Bereichen. Wichtig ist, dass Jugendliche Vielfalt erleben und unterschiedliche Stärken willkommen sind. Und wer sich noch unsicher ist, kann auch einfach ein Praktikum machen, um erste Eindrücke zu sammeln.
Infos gibt’s auf der Website der Stadt oder per praktikum@ingolstadt.de.
Sollten sich Schülerinnen und Schüler keinen Platz im Wunschprojekt sichern, bietet die Stadt Ingolstadt weitere Optionen.
Quelle: Pressemitteilung – Stadt Ingolstadt
