(ka) 125 junge Leute haben am Berufsbildungszentrum (BBZ) Gesundheit am Klinikum Ingolstadt ihre Ausbildung geschafft. Am 23. Oktober 2026 war es so weit, die Zeugnisse wurden feierlich überreicht. Diesmal waren auch die ersten Anästhesietechnischen Assistenten (ATA) mit dabei, die das BBZ verlassen.
Die meisten Absolventen kommen aus der Pflege und Therapie. 22 haben die Ausbildung zur Pflegekraft abgeschlossen, 17 die einjährige zur Pflegefachhelferin. Dazu kommen 22 Physiotherapeuten, 20 in der operationstechnischen und anästhesietechnischen Assistenz. Ergotherapeuten waren 18, Logopäden und medizinische Technologen für Radiologie jeweils 13.
Die ATA-Ausbildung ist neu am BBZ. Diese Assistenten helfen bei Narkosen – von der Vorbereitung bis zur Nachbereitung. Sie arbeiten eng mit Ärzten und Pflegekräften zusammen. „Wir freuen uns, dass wir dieses Jahr zum ersten Mal ATA verabschieden können“, sagte die Direktorin des BBZ Gesundheit, Susanne Voll. „Das zeigt, wie vielfältig die Jobs im Gesundheitswesen sind. Die Ausbildungsjahre waren anspruchsvoll, aber sie haben viel gelernt, auch über Verantwortung.“
Neben der Direktorin sprachen Oberbürgermeister Dr. Michael Kern, Elvir Smajic, stellvertretender Pflegedirektor des Klinikums, und die Schülersprecher. Auch Jochen Bocklet, Geschäftsführer des Klinikums, und weitere Direktoren von Kliniken und Abteilungen waren anwesend.
Wie geht es nun weiter? Manche bleiben am Klinikum Ingolstadt, andere machen weiter am BBZ. Vor allem die Pflegefachhelfer starten oft die dreijährige Ausbildung zur Pflegekraft oder eine Ausbildung zum OTA oder ATA.
„Gut ausgebildete Leute sind für die Gesundheitsversorgung super wichtig“, meinte Jochen Bocklet vom Klinikum Ingolstadt. „Wir freuen uns, wenn sie bleiben oder hier weitermachen. Die letzten Jahre haben gezeigt, wie sehr wir qualifiziertes Personal brauchen. Die Absolventen bringen das nötige Wissen und die Praxis mit.“
Am BBZ blickt man schon nach vorn. Für den Ausbildungsstart im April 2027 werden noch Leute für die dreijährige Pflegeausbildung gesucht.
Das BBZ Gesundheit ist eines der größten Ausbildungszentren in Bayern. Hier kann man acht verschiedene Berufe lernen, über 500 Schüler sind dort. Das Spektrum reicht von Pflege über Physiotherapie bis hin zu Radiologie, OTA und ATA. Das BBZ und das Klinikum Ingolstadt gehören zusammen und werden von der Stadt Ingolstadt und dem Bezirk Oberbayern getragen.

Bildunterschrift: Oberbürgermeister Dr. Michael Kern, Prof. Dr. Martina Nowak-Machen, Direktorin der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin, Palliativ- und Schmerzmedizin, Jochen Bocklet, Geschäftsführer des Klinikums Ingolstadt, Oberstudiendirektorin Susanne Voll, Direktorin des BBZ Gesundheit, Elvir Smajic, stellvertretender Pflegedirektor der Klinikum Ingolstadt GmbH, Nele Wunderlich, Leiterin Finanzmanagement am Klinikum Ingolstadt, und Prof. Dr. Palm, Direktor des Zentrums für Orthopädie und Unfallchirurgie (von links).
