(ka) Wie alle Raffinerien muss auch die Wasserstoff-Erzeugungsanlage der Gunvor-Raffinerie in Ingolstadt regelmäßig zum TÜV. Der Inspektionsprozess beginnt Ende Februar und hat Auswirkungen auf die Umgebung. Während dieser Inspektion, die gesetzlich vorgeschrieben ist, wird die Anlage einer gründlichen Überprüfung unterzogen, einschließlich einer Druckprobe, um den sicheren Betrieb während des anstehenden TÜV-Zyklus sicherzustellen.

Für diese Inspektion müssen große Teile der Raffinerie stillgelegt werden. Diese Zeit wird zudem genutzt, um weitere präventive Instandhaltungsarbeiten und Projekte durchzuführen, die während des normalen Betriebs nicht durchgeführt werden können.

Im März findet das sogenannte M-Fenster statt, in dem für mehrere Wochen die geplanten mechanischen Arbeiten durchgeführt werden. In dieser Zeit wird die Raffinerie stark ausgelastet sein, bevor die Anlagenteile Ende März wieder in Betrieb genommen werden.

Laut Daniela Stelter, Managerin für Gesundheit, Sicherheit, Qualität und Umwelt (HSQE), können temporär Geräusch- und Geruchsbelastungen sowie Fackeltätigkeiten auftreten. Diese sind jedoch gesundheitlich unbedenklich. Zudem kann es während der rund um die Uhr laufenden Arbeiten zu ungewohnten Geräuschen und einem erhöhten Verkehrsaufkommen kommen.

Quelle: Pressemitteilung/DK/ Gunvor-Raffinerie/