(ka) Wie mitgeteilt wurde, soll der Mindestsatz von 300 auf 330 Euro pro Monat das Elterngelg steigen. Der Höchstsatz wird um 100 Euro auf 1.900 Euro angehoben.

Nach Informationen des ARD-Hauptstadtstudios ist das Familienministerium außerdem von seinem Plan abgerückt, die Bezugsdauer des Elterngelds von 14 auf zwölf Monate zu verkürzen. Stattdessen will das Ministerium ein sogenanntes 4-6-4-Modell einführen.

Demnach kann jedes Elternteil bis zu vier Monate in Elternzeit gehen und in diesem Zeitraum bis zu 80 Prozent des vorherigen Einkommens erhalten. Die übrigen sechs Monate können die Eltern flexibel aufteilen; Einkommensausfälle werden dann zu 50 Prozent ausgeglichen.

Mit dem Modell sollen insbesondere berufstätige Väter dazu motiviert werden, sich mehr Zeit für die Betreuung ihrer Kinder zu nehmen.

Quelle: Pressemitteilung / BR / Foto von Sandy Millar auf Unsplash