(ka) Am heutigen Donnerstag, 01.10.2026, gegen 02:50 Uhr ereignete sich auf der A9 Richtung München ein tödlicher Verkehrsunfall. Bis ca. 08:15 Uhr bildete sich ein Rückstau von ungefähr 18 Kilometern bis hinter die Anschlussstelle Langenbruck. Ab 08:13 Uhr wurde der rechte Fahrstreifen wieder freigegeben, der Verkehr verläuft derzeit überwiegend auf dem rechten Streifen und dem Seitenstreifen.
Kurz darauf wurde die vorherige Ableitung am Autobahndreieck Holledau aufgehoben, der Verkehr wird langsam in Richtung Unfallstelle geführt.
Erstmeldung:
Gegen 02:50 Uhr ging zunächst ein E-Call bei der Rettungsleitstelle ein: Auf der A9, kurz vor Pfaffenhofen, war ein Pkw-Fahrer eingeschlafen und touchierte zunächst den linken Fahrstreifen. Wenige Minuten später meldeten sich weitere Unfälle an derselben Stelle. Die Streife der Verkehrspolizei Ingolstadt stellte fest, dass der Fahrer zuerst einen auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Lkw touchierte und danach in die Mittelleitplanke schleuderte, wo das Fahrzeug stoppte. Der Fahrer stieg vermutlich aus, um etwas aus dem Kofferraum zu holen, als ein Transporter, der auf dem linken Streifen Richtung München fuhr, noch nicht abgesichert frontal in das Heck des Pkw prallte. Der Fahrer wurde zwischen beiden Fahrzeugen eingeklemmt und starb noch an der Unfallstelle. Die A9 in Richtung München bleibt derzeit total gesperrt. Die Staatsanwaltschaft Ingolstadt hat die beteiligten Fahrzeuge sichergestellt und einen Gutachter an die Unfallstelle bestellt. Der Verkehr wird von den Autobahnmeistereien Ingolstadt und München Nord am Dreieck Holledau abgeleitet. Im zunehmenden Berufsverkehr liegt das Stauende aktuell auf Höhe des Dreiecks Holledau.
Quelle: VP Ingolstadt / augustin-foto-jonas-augustin-cWDTAAnj1B8-unsplash
