(ka) Zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Blaulichtorganisationen haben in Ingolstadt die neue Dienststelle der Johanniter im Regionalverband Oberbayern eröffnet. Die zusätzlichen Räume in der Geisenfelder Straße 12 schaffen Platz für wachsende Aufgaben und neue Angebote – ein deutliches Zeichen: Der Bedarf an sozialer Unterstützung in der Region steigt, und die Johanniter reagieren darauf.
Aktuell arbeiten rund 100 haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende in Ingolstadt und Umgebung. Künftig verteilen sich die Aufgaben auf zwei Standorte. Die alte Dienststelle in der Geisenfelder Straße 1 bleibt Anlaufpunkt für Ehrenamt, Bevölkerungs- und Katastrophenschutz. Der Neubau wird vor allem von hauptamtlichen Bereichen genutzt.
„In Ingolstadt ist das Ehrenamt stark, gleichzeitig wächst der Bedarf an zusätzlichen Dienstleistungen. Die neuen Räume helfen, das besser abzudecken“, sagt Ulrich-Joachim Müller, Vorstandsmitglied der Johanniter im Regionalverband Oberbayern.
Die neue Dienststelle bündelt Angebote aus Pflege, Hausnotruf, Bildung sowie Schule und Jugendhilfe. Dazu gehören Erste-Hilfe-Kurse, Schulbegleitungen für Kinder mit Unterstützungsbedarf und perspektivisch auch Lacrima, die Trauerbegleitung der Johanniter für Kinder und Jugendliche. Ziel ist mehr Raum für Begegnung und eine zielgerichtete Unterstützung für Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen.
„Wir wollen das Angebot für Senioren ausbauen, junge Menschen begleiten und Familien in schwierigen Situationen unterstützen“, erklärt Alexandra Reinhart, Vorstandsmitglied der Johanniter im Regionalverband Oberbayern.
Die bisherige Dienststelle bleibt zentraler Anlaufpunkt für das Ehrenamt. Dort laufen Sanitätsdienste, Ausbildung im Bevölkerungsschutz und Organtransporte. Die neue Adresse dient ab sofort allen, die Unterstützung suchen oder sich über die Angebote der Johanniter informieren möchten.
Quelle: Pressemitteilung / Johannite Landesverband Bayern – Alexandra Reinhart / Foto: Johannite Landesverband Bayern
