(ka) Am 1. April 2026 wurde die bayerische Spargelsaison am Viktualienmarkt in München feierlich eröffnet. Mit dem symbolischen ersten Spargelstechen durch Michaela Kaniber fiel der Startschuss für die Vermarktung des diesjährigen bayerischen Spargels.
„Die kühleren Temperaturen in der vergangenen Woche haben zwar das Wachstum etwas gebremst, wirken sich jedoch auch positiv auf die Pflanzenentwicklung aus“, erläutert Claudia Westner, die Vorsitzende des Spargelerzeugerverbands Südbayern e. V. und Mitglied im Arbeitskreis Sonderkulturen des Bayerischen Bauernverbands. „Der Spargel wächst nun gleichmäßiger, und die ersten Ernten zeigen bereits eine vielversprechende Qualität zum Saisonstart.“ Frischer bayerischer Spargel ist somit schon erhältlich.
Die Bedingungen in den bayerischen Anbaugebieten sind in diesem Jahr vielversprechend. Die Bestände sind gut gepflegt, die Böden ausreichend feucht, und die Kulturen zeigen ein robustes Wachstum. Mit mehr Sonnenlicht und steigenden Temperaturen sollte das Wachstum weiter an Fahrt aufnehmen, wodurch die Ernte in den kommenden Wochen deutlich zunehmen dürfte.
Bayerischer Spargel steht für Frische, Qualität und Regionalität. Auf etwa 3.700 Hektar wird er angebaut und gelangt über kurze Wege direkt vom Feld zu den Konsumenten. Dies stärkt die lokale Landwirtschaft und fördert die regionale Wertschöpfung.
Die bayerischen Spargelbetriebe sind optimistisch und rechnen mit einer insgesamt guten Saison, die von kontinuierlich steigenden Erntemengen und gleichbleibend hoher Qualität geprägt sein wird.
