(ka) Bei Jugendlichen steigt der Konsum von neuartigen Nikotinprodukten wie E-Zigaretten. Einer Umfrage des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit zufolge haben im letzten Jahr rund zehn Prozent der 12- bis 17-Jährigen Zigaretten, Nikotinbeutel oder Mehrweg-E-Zigaretten (Vapes) genutzt. 2021 waren es noch sechs Prozent. Den Angaben nach verwenden viele von ihnen Vapes mit nikotinhaltigen Flüssigkeiten, die mit süßen Aromen vermarktet werden.

Der Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Streeck, fordert deshalb klare Regeln für Mehrweg-E-Zigaretten. Verboten gehören gesundheitsschädliche Stoffe und Aromen, die auf Jugendliche abzielen. Zudem brauche es Richtlinien zu Werbung und Verpackung. Angesichts der Befragungsergebnisse spricht der CDU-Politiker von einem deutlichen Warnsignal: E-Zigaretten und Nikotinbeutel sind nicht harmlos.

Quelle: Pressemitteilung / Deutschlandfunk.de / Bild von sarahj1 auf Pixabay