(ka) Millionenverluste, riskante Kredite in den USA und dann Stille: Im Prozess um das Bistum Eichstätt will der frühere Finanzchef nichts sagen. Das Gericht muss jetzt rausfinden, ob er das Recht hat, die Aussage zu verweigern.
In dem Prozess zum Finanzskandal des Bistums Eichstätt will der Ex-Finanzdirektor nicht aussagen. Das kam am Dienstag (den 24.02.2026) bei der Verhandlung am Landgericht München II raus. Der hochrangige Mann, gegen den auch mal ermittelt wurde, könnte sonst wieder Probleme mit der Justiz bekommen, stand in einem Antrag seiner Anwältin. Ihr Mandant will deswegen von seinem Recht Gebrauch machen, nicht aussagen zu müssen.
Seine Befragung ist nächste Woche geplant. Der Anwalt eines Angeklagten und die Staatsanwaltschaft sind gegen diesen Antrag. Sie meinen, dass mögliche Straftaten längst verjährt sind. Das Landgericht München muss sich noch entscheiden.
