(ka) Der Auftragsbestand der bayerischen Bauunternehmen ist gestiegen. Am Ende des zweiten Quartals liegt er im Bauhauptgewerbe bei 18,75 Milliarden Euro – das sind 5,7 Prozent mehr als vor einem Jahr. Auch preisbereinigt hat es leicht zugelegt.

Im Mittelpunkt steht der Tiefbau: Da geht es sowohl nominal als auch real deutlich nach oben. Wohnungs- und Hochbau ziehen dagegen nicht an. Im Wohnungsbau steigt der Bestand nominal nur um 0,8 Prozent auf gut 3 Milliarden Euro. Preisbereinigt bleibt aber ein Minus. Die Schwäche des Wohnungsbaus setzt sich damit fort.

Wenn man etwas weiter zurückblickt, wird der Unterschied klarer. Gegenüber 2021 liegt der Tiefbau real um rund ein Drittel höher, während Hoch- und Wohnungsbau real etwa ein Viertel niedriger stehen.

Quelle: Presemitteilung / Bayerisches Landesamt für Statistik-Fürth / Bild von Alina Kuptsova auf Pixabay