(ka) Die Sonderausstellung zum Maler Carl Otto Müller (1901–1970) läuft derzeit im Informationszentrum Naturpark Altmühltal. Im Oktober geht es weiter nach Kipfenberg ins Römer- und Bajuwaren Museum, wo erneut eine Bühne für Müllers Werke bereitet wird. Ein besonderes Highlight ist dort der Festakt zum 125. Geburtstag des Künstlers. Die Wanderausstellung entstand im Rahmen des LEADER-Kooperationsprojekts „Carl Otto Müller – Werk, Wege, Wirkung“. Mitmachen tun die LAGs Altmühl-Jura und Altmühl-Donau, der Bezirk Oberbayern, die Herbert-Geiger-Stiftung, der Landkreis Eichstätt und der Markt Kipfenberg. Das Projekt widmet sich dem breiten Schaffen des Malers, der in Kipfenberg-Grösdorf seine Heimat fand und dessen Kunst stark von der Verbindung zwischen internationaler Kunstwelt und regionaler Verbundenheit geprägt ist.
Ziel der Ausstellung ist, Müllers Arbeit wieder ins öffentliche Bewusstsein zu holen und sein Schaffen an wechselnden Orten einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Gleichzeitig ist das nur der erste Schritt des Förderprojekts: In Kürze werden 125 Werke kunsthistorisch aufgearbeitet und eingeordnet. Auf dieser Basis sollen ausgewählte Werke dauerhaft in einer erweiterbaren Online-Galerie präsentiert werden, damit Interessierte auch ohne eine stationäre Ausstellung Zugang haben. So verbinden sich Ausstellung, wissenschaftliche Aufarbeitung und digitale Vermittlung – und es entsteht eine nachhaltige Grundlage dafür, Müllers Werk als wichtigen Teil der regionalen Kunst- und Kulturgeschichte zu bewahren und darüber hinaus sichtbar zu machen. Die Wanderausstellung steht interessierten Einrichtungen der Region ab Herbst 2027 zur Verfügung. Wer Interesse hat, wendet sich gern an die Projektleiterin Melanie Veit vom Informationszentrum Naturpark Altmühltal.
Quelle: Lkr. Eichstätt / Pressemitteilung – Manfred Schmidmeier / Foto: Antonia Koch
