(ka) Ein farbenfrohes Plakat aus Klebepunkten dient derzeit als erster visueller Anknüpfungspunkt für die Besucher des Schutzengelkindergartens. Hinter dieser spielerischen Gestaltung verbirgt sich ein detailliert konzipiertes pädagogisches Vorhaben. Im Rahmen des Projekts „Bewegt zur Kita“ wird täglich erfasst, auf welche Weise die Kinder ihren morgendlichen Weg zurücklegen – ob zu Fuß, mit dem Roller oder mit dem Fahrrad. Diese Initiative führte zu einer zunehmenden Reduzierung der Autofahrten, was positive Effekte auf die körperliche Aktivität, die Entwicklung von Eigenständigkeit und die Förderung des Umweltbewusstseins der Kinder nach sich zieht.

Diese Initiative ist Bestandteil der aktuell stattfindenden Bewegungs- und Gesundheitswochen in der Einrichtung, welche von der katholischen Kita IN gGmbH getragen wird. Unter dem Leitgedanken „Wir kommen in Bewegung – jeden Tag“ wurde den Kindern über einen Zeitraum von zwei Wochen ein umfassendes Zusatzprogramm im zertifizierten Bewegungskindergarten geboten. Dieses Programm trug nicht nur zur Stärkung der motorischen Kompetenzen bei, sondern förderte gleichermaßen naturwissenschaftliche Entdeckungslust, die Entwicklung sozialer Verantwortung und ein Gefühl der Selbstwirksamkeit.

Wenn Bewegung zum Forschen führt – Ein zentrales Ereignis bildete der sogenannte „MINT-Machtag“. Im Zuge dieser Veranstaltung wurde der Garten in eine umfassende Lern- und Bewegungslandschaft umgestaltet. An diversen Stationen hatten die Kinder die Möglichkeit, eigenständig zu experimentieren, zu konstruieren und physikalische Phänomene direkt zu erfahren. Kita-Leiterin Manuela Meier hob hervor, dass dabei die enge Verbindung zwischen körperlicher Aktivität und frühkindlicher Forschung besonders evident wurde.

Die Kinder setzten sich spielerisch mit verschiedenen Konzepten auseinander, wie etwa Schwerkraft, Reibung, Raum und Materialeigenschaften. Dies geschah durch Aktivitäten wie das Experimentieren mit Wasser und Sand, das Konstruieren von dreidimensionalen Objekten, das Erforschen von Kraft und Widerstand sowie das Testen von Fallgeschwindigkeiten. Der pädagogische Ansatz unterstreicht, dass Lernen primär durch aktives Handeln, Bewegung und Exploration erfolgt.

Training für die „Running Kids“ – Ein weiterer sportlicher Aspekt bildete das Training auf dem Hepberger Sportplatz, welches auf den „Running Kids“-Lauf im Kontext des Ingolstädter Halbmarathons vorbereitete. Durch spezifische Ausdauerübungen und die Vermittlung von Lauftechniken wurden die Kinder auf diese Veranstaltung vorbereitet. Analog zu den Vorjahren wird eine erhebliche Anzahl von Kindern des Schutzengelkindergartens an diesem Lauf teilnehmen. Leiterin Manuela Meier betonte hierbei die Relevanz des olympischen Gedankens, bei dem die Freude an der Bewegung und das Erreichen eines gemeinsamen Ziels im Vordergrund stehen, unabhängig vom individuellen Ergebnis.

Groß und Klein gemeinsam in Bewegung – Für die Vorschulkinder wurde zudem ein spezielles gemeinsames Turnprogramm mit den Schulkindern in der Schulturnhalle organisiert. Im Rahmen dieser Interaktionen übernahmen die älteren Kinder eine betreuende Rolle für die jüngeren. Dies trug signifikant zur Stärkung der motorischen Kompetenzen sowie zur Förderung des sozialen Zusammenhalts innerhalb der lokalen Gemeinschaft bei.
Abschließend bewertete Leiterin Meier die zweiwöchige Periode mit einer positiven Einschätzung und stellte fest, dass die Bewegungskita erfolgreich demonstriert habe, wie Körper und Geist durch spielerische Ansätze harmonisiert werden können. Unabhängig davon, ob im Rahmen spezifischer Aktionswochen oder im täglichen Betrieb, begreift der Schutzengelkindergarten Bewegung nicht als eine ergänzende Aktivität, sondern als ein fundamentales Bildungselement. In allen Bereichen – sei es beim Forschen, Laufen, gemeinsamen Turnen oder anderen vielfältigen Aktivitäten – stehen die Förderung von Selbstwirksamkeit, Neugier, Verantwortungsbewusstsein und der Freude am eigenen Handeln im Mittelpunkt.

Quelle: Pressemitteilung / Kath. Kita IN gGmbH