(ka) Wenn ein Kind zu früh geboren wird, chronisch erkrankt oder eine lebensverkürzende Diagnose erhält, verändert sich das Leben der gesamten Familie. ELISA Familiennachsorge begleitet Eltern und Kinder durch diese schwierige Zeit. Auf der Mitgliederversammlung wurde deutlich, wie viel Engagement und Fachwissen hinter dieser Arbeit stehen.
Menschen, die ELISA prägen
Die Bedeutung der Menschen, die ELISA ausmachen, zeigte sich bei der Ehrung langjähriger Mitarbeitender. „Es war immer schön, es ist schön, und ich hoffe, dass es auch künftig so bleibt. Hier sein, dort wirken – das passt einfach“, freut sich Alexandra Sutner, Verwaltungsleitung, die ihr 20-jähriges Dienstjubiläum feiert. Christine Zwack, pflegerische Leitung der SAPV-KJ, gehört dem Verein seit 25 Jahren an: „Ich bin dankbar, wenn ich sehe, wie sich alles entwickelt hat.“ Auch Melanie Reinbold, stellvertretende Geschäftsführerin und Leiterin der Harl.e.kin-Nachsorge, wurde für 15 Jahre bei ELISA geehrt. Besonders wichtig ist ihr der Zusammenhalt im Team, das offen für Neues ist und gemeinsam Herausforderungen angeht. Nadine Kotzur und Marion Stöckl wurden für zehn Jahre Betriebszugehörigkeit ausgezeichnet. Bereits seit 25 Jahren gehören neben Christine Zwack auch Christine Schwarzmann und Christiane Stumpf zum ELISA-Team.
Bewährtes fortführen, Neues gestalten
Gleichzeitig richtet der Familiennachsorgeverein den Blick nach vorn: Ab Januar 2027 soll die Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung für Kinder und Jugendliche eigenständig arbeiten. Damit setzt der Verein seine fachliche Weiterentwicklung fort.
Wie vielfältig die Aufgaben sind, zeigen die Zahlen aus den einzelnen Fachbereichen, erläutert Wolfgang Zwack, Geschäftsführer von ELISA Familiennachsorge: „Hinter ihnen stehen nicht nur lange Einsätze und weite Fahrstrecken, sondern vor allem Familien, die auf verlässliche Unterstützung angewiesen sind.“
Hilfe, die im Alltag ankommt
Die Fachbereiche von ELISA Familiennachsorge decken ein breites Angebot ab: Die überregionale Offene Behindertenarbeit (üOBA) begleitete 318 Familien, die Harl.e.kin-Nachsorge betreute 101 Kinder, darunter 38 aus dem Vorjahr. Die Sozialmedizinische Nachsorge unterstützte 53 Kinder, die ambulante Kinderkranken- und Intensivpflege zwölf Kinder. Der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst begleitete 30 Familien. Die SAPV-KJ versorgte pro Quartal rund 30 Kinder. Die Teams leisteten zusammen mehr als 11.900 Arbeitsstunden und legten insgesamt rund 113.000 Kilometer zurück. Neben der pflegerischen und medizinischen Versorgung gehörten 36 zusätzliche Begleitungen zum Angebot, dazu die Ausbildung von 14 ehrenamtlichen Familienbegleiterinnen und Familienbegleitern sowie 13 Veranstaltungen für Geschwisterkinder mit insgesamt 154 Kindern und 104 Begleitpersonen.
Unterstützung macht Hilfe möglich
Dass ELISA diese Arbeit leisten und weiterentwickeln kann, verdankt sich auch den Menschen, die den Verein finanziell unterstützen. Zum Abschluss der Mitgliederversammlung richtete Florian Wild, Vorstandsvorsitzender und Gründungsmitglied von ELISA, einen eindringlichen Appell an die Unterstützerinnen und Unterstützer:
„Und eine große Bitte zum Jahresende: Ein großer Teil unserer Arbeit wird spendenfinanziert. Viel hängt davon ab, dass Sie uns auch künftig unterstützen, damit wir Familien mit kranken Kindern in alldem bedarfsgerecht helfen können.“
*Bildunterschrift: Die Jubilarinnen Melanie Reinbold, Alexandra Sutner und Christine Zwack mit Geschäftsführer Wolfgang Zwack (l.) und Vorstandsvorsitzendem Dr. Florian Wild. (Foto: ELISA Familiennachsorge)
