(ka) Ein wichtiger Schritt im März vorgestelltem Seniorenpolitischen Gesamtkonzept des Landkreises war ein Workshop, der von Carmen Albrecht organisiert wurde. Sie leitet das Sachgebiet Demografie und Betreuung und führt den Pflegestützpunkt. Die Veranstaltung bot Raum zum Austausch darüber, wie die Seniorenarbeit in den Gemeinden künftig aussehen soll. Als Referentin konnte Regine Morich gewonnen werden – sie ist Seniorenbeauftragte der Gemeinde Wettstetten und ausgebildete Quartiersmanagerin. Aus ihrer langjährigen Praxis gab sie wertvolle Einblicke in Aufgaben und Möglichkeiten einer kommunalen Seniorenarbeit und zeigte, wie Beauftragte als Bindeglied zwischen älteren Bürgerinnen und Bürgern, Verwaltung, Vereinen und politischen Entscheidungsträgern wirken können. Ergänzend informierte Monika Niedermeier, Pflegeberaterin im Pflegestützpunkt Eichstätt, am Informationsstand über das Angebot des Zentrums. Der Pflegestützpunkt ist eine zentrale Anlaufstelle rund um Pflege, Unterstützungsmöglichkeiten und Beratung.

Im Mittelpunkt des Workshops standen Kennenlernen, Erfahrungsaustausch und erste Ideen für eine zukunftsfähige Seniorenarbeit. Die Teilnehmenden diskutierten, wie sich Lebensqualität und Teilhabe älterer Menschen verbessern lassen. Deutlich wurde: Die neu bestellten Seniorenbeauftragten legen ihr Engagement mit viel Elan an den Tag. Viele brachten schon erste Ideen und Projekte ein und starten motiviert in ihr neues Amt. Das Gesamtkonzept berücksichtigt die gesellschaftlichen Veränderungen durch den demografischen Wandel. Zukünftig übernehmen Gemeinden und Seniorenbeauftragte wichtige Aufgaben: Bedarfe vor Ort erkennen, Netzwerke knüpfen, Projekte anstoßen und als Ansprechpersonen für Anliegen älterer Menschen fungieren.

Der Workshop markierte zugleich den Auftakt für weitere Angebote des Landkreises im Rahmen des Gesamtkonzepts. Ziel ist, Gemeinden und Beauftragte vor Ort zu unterstützen, den Austausch zu fördern und praxisnahe Impulse für die Umsetzung zu liefern. Gleichzeitig sollen Erfahrungen, Bedarfe und Erkenntnisse aus den Gemeinden gesammelt und dem Landkreis zurückgespiegelt werden, um die Seniorenarbeit gemeinsam weiterzuentwickeln. Carmen Albrecht zeigte sich zufrieden mit dem großen Interesse und der engagierten Beteiligung der Teilnehmenden. Der Workshop habe gezeigt, wie wichtig ein generationenübergreifendes Miteinander ist und wie essenziell die aktive Einbindung älterer Menschen für die Zukunft der Gemeinden ist. Die Veranstaltung war damit ein gelungener Auftakt für die Umsetzung des Gesamtkonzepts und die künftige Arbeit der Seniorenbeauftragten vor Ort.

Quelle: Lkr. Eichstätt / Pressemitteilung – Manfred Schmidmeier