(ka) Im Jahr 2025 hat Audi zwar weniger Fahrzeuge verkauft, doch zum Jahresende kann die Marke einen deutlichen Aufwärtstrend verzeichnen. In den letzten zwölf Monaten sanken die globalen Auslieferungen um 2,9 Prozent auf insgesamt 1,62 Millionen Autos. Zuletzt zeigen die Zahlen jedoch einen Anstieg, und seit September lagen die monatlichen Verkäufe durchweg über dem Vorjahresniveau.

„Unsere Produktoffensive kommt auf die Straße, was sich auch schrittweise in den Auslieferungen zeigt“, sagt Marco Schubert, der Vertriebschef von Audi. Besonders im Bereich der Elektroautos gibt es positive Nachrichten: Im Gesamtjahr wurde ein Zuwachs von 36 Prozent auf über 223.000 vollelektrische Fahrzeuge verzeichnet. Schubert betont: „Diesen Aufwärtstrend möchten wir auch im Jahr 2026 fortsetzen.“

Die Situation für Audi war im vergangenen Jahr in den USA besonders herausfordernd. Dort musste die Marke einen Rückgang von 12,2 Prozent hinnehmen und konnte nur 202.143 Autos verkaufen. Audi hat, anders als BMW, kein eigenes Werk in den USA, und leidet daher besonders unter den von US-Präsident Donald Trump verhängten Zöllen. Zum Vergleich: BMW konnte in den USA deutlich zulegen, während Mercedes ähnlich wie Audi absackte.

In Chinas wichtigstem Markt lag das Minus zum Jahresende bei 5 Prozent, mit 617.514 verkauften Autos, was eine signifikante Verbesserung darstellt. Nach den ersten neun Monaten lag Audi dort noch 9 Prozent unter dem Vorjahr. Der Markt ist zurzeit schwach und stark umkämpft, was allen europäischen Herstellern zu schaffen macht. BMW beispielsweise verbuchte einen Rückgang von mehr als 12 Prozent, während Mercedes sogar 19 Prozent verlor.

In Deutschland hingegen konnte Audi zulegen – um 4 Prozent auf 206.290 Fahrzeuge. Im restlichen Europa fiel das Minus minimal aus, mit 0,5 Prozent Rückgang. Audi bezeichnete 2025 als anspruchsvoll. Die intensive Konkurrenz sowie die amerikanische Zollpolitik hätten der gesamten Branche große Herausforderungen beschert.

Quelle: Pressemitteilung / TECVIA Media GmbH/ Audi MediaCenter – Tobias Vogl / Bild von Alexandre Barale auf Pixabay