(ka) Am heutigen Mittwochmittag (07.01.2026) wurde in einer Kindertagesstätte im südlichen Bereich von Ingolstadt ein Gasgeruch festgestellt, was zur Evakuierung des Gebäudes führte. Laut Angaben des Polizeipräsidiums Ingolstadt bemerkte der verantwortliche Hausmeister nach Inbetriebnahme des Heizsystems einen intensiven Gasgeruch im Kellerbereich und informierte umgehend die Notrufzentrale Ingolstadt. Infolgedessen setzte er die Leitung der Einrichtung an der Langgasse in Kenntnis, welche daraufhin eine vollständige Räumung des Kindergartens veranlasste. Während einer anschließenden Überprüfung entdeckte die Berufsfeuerwehr Ingolstadt eine erhöhte Kohlenmonoxidkonzentration (CO) im Heizungsraum, woraufhin das Heizsystem sofort außer Betrieb genommen und das Hauptgasventil geschlossen wurde. Der betroffene Bereich erhielt mechanische Belüftung und wurde zusätzlich durch Mitarbeiter des städtischen Versorgungsunternehmens überprüft. Dank des raschen sowie umsichtigen Handelns aller Beteiligten bestand zu keiner Zeit ein Risiko für etwa 80 Kinder aus dem städtischen Kindergarten Südwind; aufgrund niedriger Außentemperaturen wurden diese vorübergehend im benachbarten Sportheim betreut, bis ihre Eltern sie abholten. An dem Einsatz waren neben den Freiwilligen Feuerwehren Brunnenreuth und Hundszell auch 24 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr sowie Polizei, Stadtwerke (Gasversorgung) und Vertreter aus dem Stadtrat beteiligt.

Quelle – PI Ingolstadt

 

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