(ka) Nach zwei Jahren Bauzeit ist der bestandsorientierte Ausbau der St 2233 zwischen Kelheim und Ihrlerstein fertiggestellt – Kostenpunkt rund 13,6 Millionen Euro. Im Mittelpunkt stand vor allem mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer, besonders für Radfahrer. „Mit diesem Projekt setzen wir ein starkes Signal für die Menschen vor Ort – für moderne Mobilität und die Entwicklung im ländlichen Raum“, meint Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter. „Der Ausbau der St 2233 war wichtig. Gerade in einem Flächenland wie Bayern fährt der Großteil des Verkehrs weiter auf der Straße. Deshalb investiert der Freistaat massiv in seine Straßeninfrastruktur. Allein im Doppelhaushalt 2026/2027 sind für die Staatsstraßen eine Milliarde Euro vorgesehen.“

Zwischen 1924 und 1981 drehte sich auf der früheren Rennstrecke zwischen Kelheim und Ihrlerstein vielfach der Motorensport – darunter Ratisbona-Bergrennen mit Größen der Szene. Heute rollen rund 4.500 Fahrzeuge pro Tag über die Staatsstraße, die Belastung liegt deutlich über dem bayerischen Durchschnitt. In der Vergangenheit gab es auf dem Abschnitt mehrere Unfälle, darunter viele Motorradunfälle. Gründe waren die steilen Anstiege, die kurvenreiche, unstete Streckenführung, eingeschränkte Sicht und die schmale Fahrbahn.

Seit Sommer 2024 hat das Staatliche Bauamt Landshut die rund 2,5 Kilometer lange Strecke in zwei Bauabschnitten teils unter Vollsperrung umgebaut. Die Fahrbahn wurde durchgehend auf 6,5 Meter verbreitert, eine doppelstöckige S-Kurve und eine Haarnadelkurve wurden entschärft. Die Einmündung mit der Kreisstraße KEH 25 wurde durch einen Kreisverkehr ersetzt. Hinzu kamen Hang- und Steinfangzäune, der Straßenaufbau wurde erneuert und die Entwässerung verbessert. Zudem gibt es jetzt erstmals einen Radweg entlang der Straße. Stadt und Gemeinde kümmerten sich um die Beleuchtung am Ortsausgang von Kelheim und am neuen Kreisverkehr. So entstand eine sichere, attraktive und durchgehende Radverbindung zwischen Kelheim und Ihrlerstein.

Allein in Niederbayern hat der Freistaat in den letzten fünf Jahren rund 400 Millionen Euro in Bundesstraßen und etwa 280 Millionen Euro in Staatsstraßen investiert. Auch der Bund plant 2026 mehr als 500 Millionen Euro für die Bundesstraßen in Bayern. In der Region stehen schon neue Vorhaben: Ab dem kommenden Jahr ist die Erneuerung der Bahnbrücken im Zuge der B 16 bei Saal a. d. Donau vorgesehen.

*Bildunterschrift: Foto: Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter (Mitte) bei der feierlichen Verkehrsfreigabe der Staatsstraße 2233 zwischen Kelheim und Ihrlerstein. (Foto: StMB)

Quelle: StMB – Pressemitteilung – Simon Schmaußer

 

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