(ka) Das Endoprothesenzentrum der Ilmtalklinik hat jetzt auch am Standort Pfaffenhofen seine Zertifizierung erhalten. Nach einer gründlichen Prüfung durch erfahrene Auditoren erfüllt das Zentrum die Vorgaben von EndoCert, dem internationalen Institut, das das Zertifizierungsverfahren begleitet. Dabei werden die strengen Anforderungen der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und orthopädische Chirurgie berücksichtigt.

Gegründet wurde das Zentrum 2015 von Chefarzt Dr. Thomas Pausch in Mainburg und hat sich über die Jahre dort etabliert. Es ist mittlerweile ein fester Bestandteil der Ilmtalklinik. Regelmäßig überprüft die Fachgesellschaft seit dem Start die Abläufe und die Qualität bei der Implantation von Hüft- und Kniegelenksprothesen. Mit der Umstrukturierung der Klinik, bei der die orthopädisch-unfallchirurgische Abteilung von Mainburg nach Pfaffenhofen verlegt wurde, sind auch die Strukturen des Zentrums komplett mitgezogen worden.

Im diesjährigen Bericht hoben die Prüfer besonders die hohe Behandlungsqualität hervor, die auf aktuellem wissenschaftlichem Niveau liegt. Durch Blut sparende Verfahren und moderne Schmerztherapien verbessert sich nicht nur die Sicherheit, sondern auch der Komfort für die Patienten erheblich. So hat das Endoprothesenzentrum in Pfaffenhofen die Zertifizierung ohne Beanstandungen erhalten.

Das Zentrum wird von Chefarzt Dr. Thomas Pausch geleitet, unterstützt von Co-Chefarzt Dr. Ulrich Franz und Oberarzt Dr. Viktor Orlovszki, die alle auch aktiv operieren. Im Qualitätsmanagement bringt sich Chefarztsekretärin Agnes Riedl ein. Das Team zeigte sich verständlicherweise zufrieden mit dem erfolgreichen Abschluss der Zertifizierung.

Auch Geschäftsführer Christian Degen ist erleichtert: Die Verlegung der Unfallchirurgie und des Endoprothesenzentrums Mitte 2025 von Mainburg nach Pfaffenhofen war kein leichter Schritt, passt aber zur Krankenhausreform und sichert den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern langfristige Perspektiven. Die aktuelle Prüfung bestätigt, dass die Umstellung trotz aller Herausforderungen gut gelungen ist. Degen dankte allen Beteiligten für ihren Einsatz.

Dr. Pausch und sein Team haben inzwischen mehrere tausend Knieendoprothesen mithilfe navigierter Techniken eingesetzt und verfügen über umfangreiche Erfahrung. Bei der Ilmtalklinik muss man sich um die Einhaltung der Mindestfallzahlen keine Sorgen machen – allein in den ersten sechs Wochen des Jahres wurden 25 Knieendoprothesen implantiert, sodass die Jahresvorgabe bereits im April erreicht sein dürfte.

Das Team bleibt durch regelmäßige Fortbildungen immer auf dem neuesten Stand, aktuell besonders im Bereich Robotik. Dr. Pausch sieht darin einen wichtigen nächsten Schritt für die Knieendoprothetik, der den Patienten Vorteile bei Haltbarkeit und Operationsergebnis bringen kann. Die Kombination aus moderner Technik und ärztlicher Erfahrung wird die Qualität der Behandlung künftig wohl noch steigern.

Neben dem Endoprothesenzentrum versorgt die Abteilung unter Dr. Pausch auch alle anderen unfallchirurgischen Erkrankungen mit hoher fachlicher Expertise. Sie verfügt außerdem über ein zertifiziertes lokales Traumazentrum, das auf die Behandlung Schwerstverletzter spezialisiert ist und die Ilmtalklinik in diesem Bereich unterstützt.

Quelle: Pressemitteilung – Ilmtalklinik GmbH Pfaffenhofen / Foto

 

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