(ka) Ver.di hat für Montag zu bundesweiten Streiks im Nahverkehr aufgerufen. „Unsere Region ist davon wenig betroffen“, sagte Ver.di-Sprecher Stefan Wolf gegenüber den Medien. Grund dafür ist, dass die meisten Busfahrer:innen in Ingolstadt und den drei umliegenden Landkreisen nicht bei kommunalen, sondern bei privaten Unternehmen angestellt sind und damit einem anderen Tarifvertrag unterliegen. Der VGI ist vorbereitet: Falls sich Beschäftigte an dem Streik beteiligen, will das Unternehmen auf jeden Fall den Schulverkehr sicherstellen. „Wir treffen alle Vorbereitungen, damit die Schülerinnen und Schüler am Montag trotz des Streiks pünktlich in die Schulen kommen“, teilte VGI-Vorstand Robert Frank mit.

Pendler, die nach München, Nürnberg oder Augsburg fahren, müssen allerdings mit erheblichen Behinderungen im ÖPNV rechnen. Die S-Bahnen in München und Nürnberg sind davon nicht betroffen, da sie von der Bahn betrieben werden. Ver.di fordert im aktuellen Tarifkonflikt eine Lohnerhöhung von rund 670 Euro sowie den Wechsel von der 38,5-Stunden- zur 35-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich.

Die Gewerkschaft Ver.di hat alle kommunalen Verkehrsbetriebe, die unter den Tarifvertrag Nahverkehr (TV N) fallen, zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Das betrifft neben vielen anderen bayerischen Städten auch Ingolstadt. Der Warnstreik findet voraussichtlich am Montag, 2. Februar 2026, ab Betriebsbeginn bis etwa 15:00 Uhr statt.

Fahrgäste werden gebeten, sich rechtzeitig über die Verkehrslage im ÖPNV zu informieren. Aktuelle Infos unter: www.vgi.de

Quelle: Pressemitteilung / DGB Ingolstadt/Radio IN / DK/ VGI / VERDI-Farbe_ohne-Schriftzug – Pressefoto

 

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