(ka) Die Jahreshauptversammlung der Köschinger SPD drehte sich vor allem um langjährige Mitglieder und nahm entsprechend Zeit in Anspruch. Die Urkunden und Nadeln gab es von Vorsitzendem Dieter Betz und der stellvertretenden Vorsitzenden Stefanie Schmid. Insgesamt summiert sich die Ehrung auf 1.280 Jahre SPD-Mitgliedschaft. Zehn Jahre sind Monika Endres und Andreas Meyer dabei, 15 Jahre Carmen Dörre. Für 25 Jahre erhielten Manfred Dollinger, Kathrin Galler, Josef Glossner, Alexander Götz, Bernhard Hofbeck, Margit Lechermann, Heidi Mössmer, Tobias Wiese und Heidi Wüst Urkunde und silberne Ehrennadel. Auf 30 Jahre Blicken Michael Ferstl, Christian Hofweber, Nicole Leidel, Anja Schilling, Fred Selles, von Drach Marion und Weber Rosa zurück. Für 35 Jahre wurde Alois Weigl ausgezeichnet. Auf 40 Jahre Mitgliedschaft können Fritz Geitner, Rudolf Schmid und Willy Wriggers verweisen. Als Anerkennung gab es die silberne Ehrennadel mit roter Auslegung. 45 Jahre Zugehörigkeit feierte Anton Heindl. Seit 60 Jahren halten Siegfried Betz, Manfred Biehler, Willi Freisinger, Johann Höchtl, Ernst Koch, Franz Ostermeier, Herbert Rottenkolber, Hermann Walthier und Hermann Zinner der SPD die Treue. Dafür gab es die goldene Anstecknadel mit silberfarbener Auslegung. Eine besondere Auszeichnung für 70 Jahre Mitgliedschaft ging an Karl-Heinz Leidel. Er erhielt die Goldene Ehrennadel der SPD.

Der Rechenschaftsbericht von Dieter Betz war umfangreich, bedingt durch viele Aktivitäten und die Kommunalwahl. Er verwies auf zahlreiche Veranstaltungen: das 60plus Hoffest, das Sommerfest der SPD-Frauen am Minigolf, Oldie- und Schlagernachmittage im Sportheim, Unterstützung beim Kinderfest der AWO, Infostände zur Kommunalwahl, das Aufstellen des Adventskranzes am Marktplatz, den Winterzauber mit Crepesverkauf, das Kaffeekranzl, der Auftritt der Schäffler, seit Januar die Vorbereitung des 24. Osterbrunnens am Marktplatz und im Seniorenheim, Teilnahme an der Aktion „Saubere Landschaft“, Besichtigung der Firma GriTec und die monatlichen Treffen in der PogoBar unter dem Motto „Ratschn, Chilln, Cocktails“. Die Arbeitsgemeinschaften SPD-Frauen unter Leitung von Gerda Schmid und Stefanie Kirchner sowie 60plus unter Josef Wild erhielten großen Applaus für ihre Berichte über die vielen Aktivitäten im ganzen Jahr.

Die Wahlanalyse zur Kommunalwahl fiel gemischt aus. Ein Sitz im Gemeinderat ging verloren, Bürgermeisterkandidatin Sabine Schauer zog nicht ins Rathaus ein. Auch Landratskandidatin Stefanie Kirchner konnte sich nicht durchsetzen. Dennoch gab es Erfolge: Dieter Betz ist Fraktionssprecher der Kreistagsfraktion, Andrea Ernhofer und Stefanie Kirchner vertreten Köschinger SPD wieder im Kreistag. Der Vorsitzende bedankte sich per Blumenstrauß bei den ausscheidenden Gemeinderäten Anja Schilling (seit 2014 im Gemeinderat) und Josef Glossner (seit 2019 im Gemeinderat) für ihr Engagement, ebenso bei Bürgermeisterkandidatin Sabine Schauer, allen Gemeinderats- und Kreistagskandidaten sowie bei allen Helferinnen und Helfern für den Teamgeist im Ortsverein. Betz freute sich über den Besuch von Unterbezirksvorsitzendem Bernd Weber und hob die gute Zusammenarbeit hervor. Der Ortsverein bleibt mit 184 Mitgliedern der größte in der Region.

Kassiererin Margit Heindl konnte trotz Wahlkampf eine gut gefüllte Kasse präsentieren. Revisorin Heidi Mössmer und Revisor Andreas Meyer bescheinigten eine einwandfreie Kassenführung, woraufhin die Vorstandschaft von den Mitgliedern einstimmig entlastet wurde.

Anschließend berichtete der wiedergewählte 2. Bürgermeister und Ortsvorsitzende Dieter Betz über aktuelle Entwicklungen in der Marktgemeinde. „Der zweite Bauabschnitt der Grund- und Mittelschule startet in den Sommerferien mit dem Abriss des alten Hauptschulgebäudes. Bis 2029 soll dann ein neues, kompaktes Schulgebäude stehen“, sagte Betz. „Das wird finanziell vielfordern und wenig Spielraum für andere Projekte lassen. Aber es ist gut angelegtes Geld für kommende Generationen.“ Als weitere große Aufgaben nannte er Sanierungen im Wasser- und Abwasserbereich sowie in den Orts- und Siedlungsstraßen. „Wir haben auch künftig einen hohen Finanzbedarf, aber der Markt bietet bisher gute Rahmenbedingungen mit verlässlichen Gewerbesteuereinnahmen. Pessimismus oder negatives Gerede über unseren Markt teilen wir nicht“, so Betz.

Als Kreistagsfraktionssprecher ging Betz kurz auf aktuelle Kreisthemen ein. Ihn beunruhigt die steigende Verschuldung des Kreises. „Wenn die Verluste der Kliniken nicht in den Griff kommen, gehen Investitionen verloren. Eine weitere Erhöhung der Kreisumlage in den nächsten Jahren ist keine Lösung.“ Er plädierte für stärkere regionale Zusammenarbeit im Klinikbereich. Ohne sie werde es noch schwieriger, so der Kreisrat.

In seinem Schlusswort verwies Betz auf kommende Termine: Am 2. Juni gibt es das nächste Ratschn in der Pogobar. Im Juli lädt das Hoffest der SPD-Senioren ein, am 5. August folgt das Sommerfest der SPD-Frauen auf dem Gelände der Minigolfanlage. Am 21. August 2026 findet das Kinderfest der AWO statt, bei dem die Köschinger SPD wieder tatkräftig unterstützt.

*Bildunteschrift: Bild: v.l.n.r.: Karl-Heinz Leidel, Nicole Leidel, Fritz Geitner, Heidi Wüst, Margit Lechermann, Andreas Meyer, Josef Glossner, Heidi Mössmer, Ernst Koch, Alexander Götz, Michael Ferstl, Hermann Zinner, Anton Heindl, Anja Schilling, Manfred Biehler, Siegfried Betz, stellv. Vorsitzende Stefanie Schmid, Christian Hofweber und Vorsitzender Dieter Betz. 

Quelle: SPD Kösching / Foto: D. Betz

 

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