
(ka) Am gestrigen Freitag (13. März 2026), gegen 15:45 Uhr, war ein 56-jähriger slowakischer Staatsbürger mit seinem Sattelzug auf der BAB 9 in Richtung München unterwegs. Nach der Anschlussstelle Langenbruck verlor der Fahrer aus bislang unbekannten Gründen die Kontrolle über sein Fahrzeug, geriet nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Mittelschutzplanke.
Es wird derzeit untersucht, ob gesundheitliche Probleme des Fahrers zu dem Unfall geführt haben könnten. Aus diesem Grund wurde er in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht, wo eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Außerdem wird geprüft, ob der Fahrer im Besitz eines gültigen Führerscheins ist, da dieser bislang nicht vorgelegt werden konnte. Die Sattelzugmaschine wurde als Totalschaden laut Polizei Pfaffenhofen eingestuft, und auch am Auflieger sowie an der Mittelschutzplanke entstand erheblicher Sachschaden, insgesamt in Höhe von etwa 160.000 Euro.
Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt. Aufgrund des Unfalls mussten zwei Fahrstreifen der Autobahn für etwa fünf Stunden gesperrt werden, was zu Verkehrsbehinderungen führte.
Die Feuerwehren Manching und Oberstimm kamen zur Unterstützung bei der Absicherung und der Reinigung des Unfallorts.
Quelle: PI Pfaffenhofen / Bildsymbol: Foto von Jonas Augustin auf Unsplash
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