
(ka) Im Kollegiengebäude herrscht bereits reger Betrieb, in der benachbarten Kapelle und der historischen Fasshalle laufen die Arbeiten noch auf Hochtouren. Bis zum Sommer 2026 soll die Generalsanierung des Georgianums abgeschlossen sein. Bei einem Ortstermin informierten sich Oberbürgermeister Dr. Michael Kern und Bürgermeisterin Dr. Dorothea Deneke-Stoll gemeinsam mit Medienvertretern über den aktuellen Stand. INKoBau-Geschäftsführer Nicolai Fall erläuterte den Baufortschritt und die nächsten Schritte.
Die profanierte Peter-und-Paul-Kapelle wird künftig als Veranstaltungssaal für die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt dienen, die das Hauptgebäude bereits nutzt. In die historische Fasshalle soll eine Gastronomie einziehen, die an die frühere Brauereinutzung des Georgianums anknüpft und die Themen bayerische Bierkultur und Reinheitsgebot aufgreift. Die Ingolstädter Kommunalbauten (INKoBau), die seit 2020 für die Sanierung verantwortlich zeichnen, suchen ab sofort eine Pächterin oder einen Pächter für die gastronomische Nutzung. Bewerbungen sind jederzeit möglich (weitere Informationen unter : Link).
Neben der Fasshalle wird auch der Platz vor der Hohen Schule damit wieder gastronomisch bespielt werden und auch der Bierbrunnen soll nach Abschluss der Sanierung wieder aufgestellt werden. Bis zum Sommer 2026 laufen noch die Arbeiten, dann kann auch die Baustelleneinrichtung auf dem Platz zurückgebaut werden.
Die Planungen für die Nutzung des historischen Georgianums, das im 15. Jahrhundert von Herzog Georg dem Reichen gestiftet wurde, begannen bereits 2013 und wurden von umfangreichen Beteiligungsformaten begleitet. 2018 folgten vertiefende bauliche Untersuchungen, 2019 wurde das Gebäude als „Nationales Baudenkmal“ anerkannt. Seit 2020 wird die Sanierung mit Unterstützung von Bundesfördermitteln in mehreren Bauabschnitten umgesetzt. Bereits seit 2023 nutzt die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt das Kollegiengebäude.
*Bildunterschrift: Medientermin in der historischen Fasshalle mit Oberbürgermeister Dr. Michael Kern, Bürgermeisterin Dr. Dorothea Deneke-Stoll sowie INKoBau-Geschäftsführer Nicolai Fall © Sabrina Wobker / Stadt Ingolstadt
Quelle: Pressemitteilung / Stadt Ingolstadt
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