
(ka) Sie halten andere Autos an und behaupten, ihnen sei der Sprit ausgegangen. Laut der Geisenfelder Polizei, handelt es sich um sogenannte Spritbettler, die ihre Panne oftmals nur vortäuschen, um an Geld zu gelangen. Ein solcher ist jetzt mutmaßlich auch in Geisenfeld aufgetaucht. Der Fahrer eines Dacia mit polnischem Kennzeichen hielt am vergangenen Sonntag gegen 13:40 Uhr an einer Bushaltestelle in der Augsburger Straße an und versuchte, andere Fahrzeuge am Straßenrand neben seinem Auto stehend aufzuhalten. Eine 61-jährige Geisenfelderin kam dem Mann sogar nach und fragte, ob er Hilfe benötige. Als er antwortete, er brauche Geld für Sprit, notierte sich die Frau das polnische Kennzeichen des Wagens. Das behagte dem Mann offensichtlich nicht – er stieg in sein Auto mit angeblich leerem Tank und fuhr in Richtung Forstwiesen davon. Die Frau verständigte die Polizei, die vor solchen Spritbettlern warnt. Sie täuschen ihre Notlage oftmals nur vor, wie es im Pressebericht heißt. Oft würden als „Sicherheit” billiger Modeschmuck oder nicht mehr gültige ausländische Banknoten übergeben. Auch eine spätere Überweisung des Betrags wird versprochen. Im konkreten Fall kam es zu keiner Geldübergabe. Eine Fahndung nach dem vermeintlichen Spritbettler blieb erfolglos.
Quelle – PI Geisenfeld/Bild von Stephan Wusowski auf Pixabay
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