(ka) Bei einer festlichen Veranstaltung der IHK für München und Oberbayern wurden 121 außergewöhnliche Absolventen der IHK-Fortbildungen mit dem Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung geehrt. Im Prüfungsjahr 2025 haben rund 6.000 Teilnehmer in 70 verschiedenen Fachrichtungen erfolgreich ihre Fortbildung abgeschlossen. Zu den gefragtesten Abschlüssen gehörten Wirtschaftsfachwirte, Industriemeister Metall, Handelsfachwirte, Technische Betriebswirte und Technische Fachwirte.

Eine der Ausgezeichneten war Lena Reischl, Geprüfte Industriemeisterin Metall aus dem Landkreis Eichstätt. Der Bayerische Staatsminister für Justiz, Georg Eisenreich (CSU), und Manfred Gößl, der Hauptgeschäftsführer der IHK für München und Oberbayern, überbrachten herzliche Glückwünsche. Gößl betonte: „Mit Ihren Leistungen haben Sie eindrucksvoll bewiesen, wie erfolgreich berufliche Karrierewege sein können. Ihr Wissen und Können sind gefragter denn je. Als hochqualifizierte Fach- und Führungskräfte tragen Sie entscheidend zur Zukunft der bayerischen Wirtschaft bei.“

Bildunterschrift v.l.n.r.: Manfred Gößl, Hauptgeschäftsführer der IHK für München und Oberbayern, Lena Reischl und Staatsminister Georg Eisenreich im GOP Varieté-Theater München; ©Matthias Balk / IHK für München und Oberbayern

Unter den Geehrten waren auch fünf Berufsmeisterinnen und Berufsmeister aus Ingolstadt, Jeremy Marvin Krusch – Geprüfter Fachwirt im E-Commerce, Julia Binner – Geprüfte Fachwirtin für Büro- und Projektorganisation, Stefan Ebert, Geprüfter Industriemeister Metall, Nina Gollnick – Geprüfte Bilanzbuchhalterin und Florian Strasser – Geprüfter Fachwirt für Büro- und Projektorganisation.

Bildunterschrift v.l.n.r.: Manfred Gößl, Hauptgeschäftsführer der IHK für München und Oberbayern, Jeremy Marvin Krusch, Julia Binner, Stefan Ebert, Nina Gollnick, Florian Strasser und Staatsminister Georg Eisenreich im GOP Varieté-Theater München; ©Matthias Balk / IHK für München und Oberbayern

Unter den Geehrten waren auch drei Berufsmeisterinnen aus dem Landkreis Neuburg-Schrobenhausen, Paula Humbold – Geprüfte Wirtschaftsfachwirtin, Nathalie Breu – Geprüfte Immobilienfachwirtin, Sandra Barna – Geprüfte Fachwirtin für Büro- und Projektorganisation.

Bildunterschrift v.l.n.r.: Manfred Gößl, Hauptgeschäftsführer der IHK für München und Oberbayern, Sandra Barna, Nathalie Breu, Paula Humbold und Staatsminister Georg Eisenreich im GOP Varieté-Theater München; ©Matthias Balk / IHK für München und Oberbayern

Unter den Geehrten waren auch zwei Berufsmeisterinnen und ein Berufsmeister aus dem Landkreis Pfaffenhofen, Daniela Kastner – Geprüfte Wirtschaftsfachwirtin, Margot Rieder – Geprüfte Bilanzbuchhalterin, Stefan Haas – Geprüfter Industriemeister Metall.

Bildunterschrift v.l.n.r.: Manfred Gößl, Hauptgeschäftsführer der IHK für München und Oberbayern, Daniela Kastner, Stefan Haas, Margot Rieder und Staatsminister Georg Eisenreich im GOP Varieté-Theater München; ©Matthias Balk / IHK für München und Oberbayern Balk/IHK für München und Oberbayern

Justizminister Eisenreich ergänzte: „Der Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung ist eine besonders bedeutende Auszeichnung. In Zeiten des zunehmenden Fachkräftemangels ist die berufliche Bildung ein zentraler Pfeiler unseres Wohlstands. Die Welt wird immer digitaler und komplexer. Gut ausgebildete Fachkräfte und das Engagement unserer Unternehmen in der Aus- und Weiterbildung sind das Fundament für die Zukunft der bayerischen Wirtschaft. Diese Auszeichnung ist nicht nur der Erfolg der Absolventen, sondern auch ein starkes Signal für unseren Wirtschaftsstandort. Ich gratuliere den Preisträgern zu ihren herausragenden Leistungen.“

Sowohl Gößl als auch Eisenreich dankten den rund 9.000 ehrenamtlichen Prüfern der IHK für München und Oberbayern, deren Fachwissen und Engagement bei den jährlich 60.000 IHK-Prüfungen, darunter etwa 13.000 im Fortbildungsbereich, unverzichtbar sind. Die beruflichen Perspektiven für Absolventen einer IHK-Fortbildung sind nach wie vor ausgezeichnet. Trotz einer Strukturkrise bleibt das Thema Arbeitskräftemangel für die Gesamtwirtschaft ein Dauerbrenner. Laut dem aktuellen IHK-Arbeitsmarktradar Bayern sind derzeit rund 140.000 offene Stellen im Freistaat nicht mit ausreichend qualifizierten Arbeitslosen besetzt. Etwa 70 Prozent dieser Lücke betrifft die berufliche Qualifikation. „Beruflich qualifizierte Mitarbeiter stehen daher bei der Personalsuche der bayerischen Unternehmen weiterhin ganz oben auf der Liste“, stellte IHK-Chef Gößl fest.

Die Bayerische Staatsregierung fördert die Aufstiegsqualifizierung mit dem Meisterbonus, der seit 2023 bei 3.000 Euro liegt. Der Meisterpreis wird an die besten 20 Prozent der Absolventen vergeben, sofern sie in der Prüfung mindestens 81 von 100 möglichen Punkten erreicht haben.

Quelle: Pressemitteilung – IHK München – Almut Burkhardt / Foto

 

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