(ka) 40 Frauen aus zehn Nationen kamen bei den Eichstätter Maltesern zusammen. Gülsüm Giritli, Leiterin der Integrationsdienste, hatte neue und alte Eichstätterinnen eingeladen, sich zu begegnen, kennenzulernen und gemeinsam eine schöne Zeit zu verbringen.

Das interkulturelle Frauenfrühstück war Teil der Eichstätter Frauentage und der Internationalen Wochen gegen Rassismus – genau am Zuckerfest, dem Schluss des Ramadan. „Heute gibt es mehrere gute Gründe zu feiern“, sagte Giritli. „Schön, dass so viele Frauen aus verschiedenen Teilen der Welt zusammenkommen.“ Südamerikaninnen, Türkinnen, Ukrainerinnen trafen dabei auf Frauen aus Afghanistan, Österreich und Bayern, und so war das Buffet entsprechend vielfältig.

Nach dem Frühstück hielt Janka Böhm, Referentin für Flüchtlingshilfe bei den Maltesern, einen Impulsvortrag zu Rassismus und Vorurteilen. Anhand von Beispielen zeigte sie, wie Stereotype und unbewusste Denkmuster unser Denken und Handeln beeinflussen können. „Wir alle tragen Bilder von anderen Menschen im Kopf – stimmen die wirklich? Wichtig ist, zu erkennen, wann uns unbewusste Muster zu falschen Entscheidungen führen“, erklärte Böhm.

Zum Schluss stellte sie einige Frauen vor, die sich global für Gleichberechtigung und Inklusion engagieren. „Es war wirklich ein genauso inspirierender wie fröhlicher Vormittag“, resümierte Stephanie Fischer-Stabauer, Diözesanoberin der Malteser.

Quelle: Pressemirreilung – Malteser Hilfsdienst e.V. Eichstätt / Foto

 

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