(ka) Cannabis wird immer stärker auch als Arzneimittel wahrgenommen. Doch welche Rolle spielt es wirklich in der modernen Schmerztherapie? Bei welchen Patientinnen und Patienten kann eine Behandlung mit Cannabis oder Cannabinoiden sinnvoll sein? Und welche Chancen, aber auch Grenzen und Risiken gibt es?

Darüber spricht Dr. Markus Schmola, Chefarzt der Anästhesie und Intensivmedizin am Caritas-Krankenhaus St. Lukas, in seinem Vortrag „Stellenwert von Cannabis in der modernen Schmerztherapie“. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 7. Oktober, um 18 Uhr im Speisesaal des Krankenhauses statt. Teil der Reihe „Gesundheit im Dialog“, organisiert vom Caritas-Krankenhaus St. Lukas gemeinsam mit der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB) Kelheim und der Gesundheitsregion Plus des Landkreises Kelheim. Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich.

Cannabis und daraus gewonnene Wirkstoffe werden seit einigen Jahren auch zur Behandlung bestimmter Schmerzerkrankungen eingesetzt. Dennoch ist Cannabinoid-Therapie kein Allheilmittel und kommt nicht für jede Schmerzform infrage. Entscheidend sindArt und Ursache der Schmerzen, die bisherige Behandlung und die individuelle Situation der Patientinnen und Patienten.

Dr. Schmola erläutert im Vortrag, welche Erkenntnisse die moderne Medizin zur Anwendung von Cannabis in der Schmerztherapie gewonnen hat. Es geht um mögliche Einsatzgebiete, die zu erwartende Wirkung sowie Nebenwirkungen und Grenzen der Behandlung. Ziel ist eine fundierte, verständliche Einordnung und die Beleuchtung verbreiteter Vorstellungen rund um Cannabis als Arzneimittel.

Der Vortrag bietet die Chance, sich direkt über medizinische Möglichkeiten und den realen Stellenwert von Cannabis in der Schmerztherapie zu informieren. Alle Interessierten sind eingeladen. Im Anschluss besteht Gelegenheit, Fragen zu stellen und mit Dr. Schmola ins Gespräch zu kommen.

Quelle: Pressemitteilung /  Caritas-Krankenhaus St. Lukas GmbH –  Claudia Eder / Foto: Karin Niewim/Fotostudio Traumaugenblicke

 

ANZEIGE