(ka) Die SPD will keine Einschnitte zulasten der Versicherten bei der Reform der gesetzlichen Krankenversicherung. Leistungskürzungen oder zusätzliche Belastungen lehnt man ab, sagte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD im Bundestag, Schmidt. Gegenüber der Deutschen Presse-Agentur erklärte sie, allein durch die Zusatzbeiträge hätten die Beitragszahler in diesem Jahr voraussichtlich 65 bis 70 Milliarden Euro ins System gepumpt, um Stabilität zu schaffen. Sie seien damit schon in Vorleistung gegangen.

Eine von Bundesgesundheitsministerin Warken (CDU) eingesetzte Expertenkommission will am Montag erste Vorschläge vorlegen, wie die gesetzlichen Kassen angesichts der stark steigenden Ausgaben finanziell wieder auf Kurs gebracht werden sollen. Für 2027 wird eine Lücke von mindestens 12 bis 14 Milliarden Euro erwartet.

Quelle: Pressemitteilung / Deutschlandfunk.de/ Bild von Michael Schwarzenberger auf Pixabay

 

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