(ka) In der bayerischen Metall- und Elektroindustrie wird heute gestreikt. Die Gewerkschaft IG Metall hat die Beschäftigten dazu aufgerufen, die Arbeit niederzulegen. Der bayerische Arbeitgeberverband warnt die Gewerkschaft davor, es zu übertreiben. Hauptgeschäftsführer Brossart sagte der Süddeutschen Zeitung, Streiks passten nicht zur aktuellen Lage.

Der Tarifkonflikt betrifft rund 3,7 Millionen Beschäftigte. Die IG Metall fordert unter anderem fünf Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von zwölf Monaten sowie Maßnahmen zur Sicherung von Arbeitsplätzen. Das Angebot der Arbeitgeber liegt unter diesen Forderungen.

Auch die Beschäftigten der Dauernachtschicht bei Audi sind heute zu einem Warnstreik aufgerufen. Erwartet werden bis zu 2.500 Beschäftigte, die zwischen 23 und 1 Uhr die Arbeit niederlegen. Bei der Kundgebung auf dem Busparkplatz sprechen IG Metall-Bezirksleiter Horst Ott und die stellvertretende Betriebsratsvorsitzende Karola Frank.

Die Arbeitgeber bieten eine Einmalzahlung in Höhe von einem Prozent des durchschnittlichen Jahresbruttogehalts sowie eine Lohnerhöhung von 1,3 Prozent an.

Beides soll ab Juli nächsten Jahres gelten, bei einer Laufzeit des Tarifvertrags bis Dezember 2028.

Quelle: Pressemitteilung / IG Metall Ingolstadt / BR / Bild von Jean Luc (Jarrick) auf Pixabay

 

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