(ka) Nach dem Bekanntwerden der weltweiten IT-Sicherheitslücke hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bisher keine Fälle von Hackerangriffen auf Webseiten festgestellt. Eine Sprecherin schränkte allerdings in der Früh ein, dass das komplette Ausmaß erst in den kommenden Tagen beurteilt werden könne.

Das BSI überwacht die Netze der Bundesverwaltung. Zudem sind rund 30.000 Unternehmen in Deutschland dazu verpflichtet, IT-Vorfälle an die Behörde zu melden. Private Cybersicherheitsfirmen haben dagegen nach eigenen Angaben beobachtet, wie Hacker die Schwachstelle erfolgreich für erste Angriffe genutzt haben.

Das BSI rät den Betreibern von Internetseiten weiterhin dringend, Updates zu laden, mit denen die Sicherheitslücken geschlossen werden können. Das Problem war gestern am Mittwoch (21.10.2026) in der Programmiersprache PHP entdeckt worden, die von der großen Mehrheit aller Webseiten weltweit genutzt wird.

Quelle: Pressemitteilung / BR / Foto von Philipp Katzenberger auf Unsplash

 

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