
(ka) Am Freitag, den 23.01.2026 erhielt ein Hepberger einen Schockanruf. Er durchschaute den Betrug und arbeitete mit der Kriminalpolizei zusammen, um einen Tatverdächtigen festzunehmen. Am frühen Nachmittag wurde der 76-jährige Hepberger von Betrügern telefonisch kontaktiert. Mit einer hinterhältigen Methode wurde Druck auf den Mann ausgeübt: Sein Sohn habe angeblich einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht. Nur durch die Zahlung einer hohen Kaution könne eine Inhaftierung des Sohnes abgewendet werden. Der Senior erkannte die Betrugsmasche, reagierte jedoch zum Schein mit einer Geldforderung. Seine Frau setzte umgehend die Kriminalpolizei Ingolstadt darüber in Kenntnis. Während die Beamten das Telefongespräch „live“ mitverfolgten, stellte der Angerufene den Tätern Krügerrand-Münzen und 250 000 Euro Bargeld in Aussicht. Als gegen 14.30 Uhr ein Herr Novak an der vereinbarten Adresse erschien, um die Kaution in Empfang zu nehmen, wurde er von einer zivilen Polizeistreife erwartet und in Gewahrsam genommen. Der Tatverdächtige ist ein 40-jähriger tschechischer Staatsangehöriger. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ingolstadt wurde er am 24.01.26 einem Richter vorgeführt, der Haftbefehl erließ. Im Anschluss wurde der Mann in eine Justizvollzugsanstalt überstellt.
Quelle: Polizeipräsidium Oberbayern Nord/Foto:police-2122373_1920-pixabay

