
(ka) „Meinungsfreiheit vor der Zerreißprobe – zwischen Satire, Hass und Fakten“ war am Sonntag Thema beim Tag der Menschenrechte im Foyer des Stadttheaters. Zahlreiche Interessierte folgten der Einladung von Amnesty International und des Stadttheaters, um einen Blick auf die Situation der Meinungsfreiheit, Schutz vor Hass und die Verantwortung der Medien zu werfen. Oberbürgermeister Dr. Michael Kern betonte in seinen Begrüßungsworten, dass die Meinungsfreiheit der zentrale Punkt unserer Demokratie bleibe, sie aber klare Voraussetzungen brauche, damit sie für alle gelte.
Auf dem Podium brachten die Veranstalter Stimmen zusammen, die Spannungen der Meinungsfreiheit aus nächster Nähe kennen. So berichtete Hasnain Kazim, der als Auslandskorrespondent Zensur und Repression erlebt hat, über seine Erlebnisse. Zudem sprach der Rundfunkmoderator und Netzexperte beim Bayerischen Rundfunk, Christian Schiffer, über Netzpolitik und Netzkultur. Diskutiert wurde über die Rolle der Redaktionen, Verlage und Plattformen bei der Abwehr von Hass.
Begleitet wurde der Tag der Menschenrechte von Informationsständen von Ingolstädter Interessensgruppen und von einem musikalischen Programm von „The Shadow Caravan“ mit Sanaz Zaresani, Benjamin Stein und Markus Wach.
*Bildunterschrift: Tag der Menschenrechte im Foyer des Stadttheaters (Foto: Stadt Ingolstadt / Kastl)
Quelle – Pressemitteilung / Stadt Ingolstadt

