(ka) Nachdem bereits 2023 der erste Teil der archäologischen Funde aus den Grabungen der Jahre 2006 bis 2008 auf der Burg Dollnstein im Rahmen des Projekts „Historisches Gedächtnis Landkreis Eichstätt und Altmühl-Jura Region“ in das archäologische Landkreisdepot nach Adelschlag gebracht worden war, erfolgte am vergangenen Mittwoch der Transport der noch verbliebenen Fundkisten.

Der Transport wurde auf Initiative des Kreisheimatpflegers Dr. Karl Heinz Rieder in Abstimmung mit Bürgermeister Wolfgang Roßkopf organisiert. Beim Transport waren außerdem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der LAG Altmühl-Donau sowie des Fachbereichs Kultur und Heimatpflege des Landkreises vor Ort, die das Projekt „Historisches Gedächtnis“ gemeinsam betreuen.

Mit dieser Maßnahme wurde nicht nur ein bedeutender archäologischer Fundkomplex wieder zusammengeführt – was dessen wissenschaftliche Auswertung erheblich erleichtert – sondern auch eine sachgemäße Lagerung unter geeigneten klimatischen Bedingungen erreicht. Zudem wurden, wie bereits beim Transport der Funde aus Beilngries im Oktober, erneut kommunale Lagerflächen frei.

Zu den Funden zählen unter anderem mittelalterliche Keramik und Münzen.

*Bildunterschrift: Über die Abholung neuer Fundstücke in Dollnstein freuen sich (v.l.n.r.): Bürgermeister Wolfgang Roßkopf, Melanie Veit (Projektleiterin Landkreis Eichstätt), Susanne Unger (LAG Altmühl-Donau), Peter Handwerker (Restaurator Landkreis Eichstätt), Verena Köngeter (LAG Altmühl-Donau). (Foto: Tobias Hermann, Landkreis Eichstätt)

Quelle – Lkr. Eichstätt / Pressemitteilung – Manfred Schmidmeier

WERBUNG