(ka) Die Polizei Neuburg hat erneut mehrere Anrufe falscher Polizeibeamter in der Region gemeldet. Die Vorfälle reihen sich in eine seit Monaten zunehmende Zahl von Telefonbetrügereien ein. Nun ermitteln die echten Beamten. Am gestrigen Dienstag (03.11.2026) kam es im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Neuburg zu mehreren Betrugsversuchen.

Unbekannte Täter waren in Neuburg und Königsmoos mit einer bekannten Masche aktiv: Sie geben sich am Telefon als Polizei- oder Kriminalbeamte aus und behaupten, im Wohnumfeld seien Einbrecher festgenommen worden. Auch die Angerufenen seien nun in Gefahr. Durch geschickte Gesprächsführung versuchen die Betrüger laut Polizei, Informationen über die persönlichen Verhältnisse sowie über vorhandene Wertgegenstände zu erhalten.

Alle Betroffenen erkannten die Betrugsversuche und beendeten die Gespräche umgehend. Im Laufe des Dienstags wurden allein aus Neuburg und dem Gemeindebereich sechs Fälle gemeldet. Um nicht Opfer eines solchen Betrugs zu werden, rät die Polizei grundsätzlich zu Misstrauen bei derartigen Anrufen. Im Zweifelsfall sollte das Gespräch schnellstmöglich beendet werden, ohne persönliche Daten oder Informationen über Wertgegenstände und Bargeld preiszugeben. Auf Forderungen nach einer Überweisung oder der Übergabe von Geld sollte man keinesfalls eingehen.

Die echte Polizei fordert niemals Bargeld, Überweisungen oder Wertgegenstände von Bürgerinnen und Bürgern. Wer unsicher ist, sollte sich unter einer selbst im Telefonbuch nachgeschlagenen Nummer an die Polizei wenden, in dringenden Fällen auch über den Notruf 110. Dabei sollte keinesfalls die Rückruftaste benutzt werden, da man sonst möglicherweise erneut bei den Betrügern landet. Zudem rät die Polizei, grundsätzlich keine Unbekannten in die Wohnung zu lassen.

Quelle: PI Neuburg / Bild von kalhh auf Pixabay

 

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