(pde) – Gottesdienst, Gebet am Grab der Bistumspatronin und Begegnung – dazu laden die Schwestern der Benediktinerinnenabtei St. Walburg in Eichstätt am Mittwoch, 25. Februar ein. An diesem Tag wird das Hochfest der heiligen Walburga begangen. Hauptzelebrant und Prediger beim Festgottesdienst um 9.30 Uhr ist in diesem Jahr der Weltenburger Abt Thomas M. Freihart.

Das Grab der heiligen Walburga ist seit vielen Jahrhunderten ein Wallfahrtsort für Pilger. Am 25. Februar, dem Todestag der Heiligen, zeigt sich die Abteikirche bis heute gut besucht. Die erste Heilige Messe des Tages beginnt um 7.15 Uhr, eine weitere folgt um 8.15 Uhr. Der Festgottesdienst um 9.30 Uhr wird traditionell mitgestaltet vom Katholischen Deutschen Frauenbund im Bistum. Die Schwesternschola des Konvents und Domorganist Martin Bernreuther gestalten das Hochamt musikalisch. Zum Schluss erklingt von Felix Mendelssohn-Bartholdy der erste Satz „Con moto maestoso“ aus der Sonate A-Dur op. 65/3.

Auf den Hauptgottesdienst folgt um 11 Uhr eine weitere Heilige Messe, um 14 Uhr eine Andacht und um 17 Uhr eine deutsche Vesper mit den Nonnen der Abtei. Den Abschluss bildet eine weitere Heilige Messe um 18 Uhr. Beichtgelegenheit ist vormittags von 7 bis 11 Uhr.

Viele Menschen, die auf die Fürsprache der Heiligen vertrauen, nutzen auch die Gelegenheit, sich an der Pforte ein winziges Fläschchen einer Flüssigkeit zu holen, die sich am Grab der Heiligen sammelt und als Walburgisöl bekannt ist. Es zeigt sich in der Regel von September/Oktober bis ins Frühjahr hinein. Das Abfüllen des Walburgisöls ist seit alters her bis heute Aufgabe der St. Walburger Nonnen und wurde selbst in Kriegs- und Notzeiten ununterbrochen fortgesetzt.

Die heilige Walburga wurde um 710 in Wessex/Südengland geboren. Wie ihre Geschwister Willibald und Wunibald sowie ihr Verwandter Bonifatius, brach sie im 8. Jahrhundert nach Deutschland auf, um dort die christliche Botschaft zu verkünden. Als Wunibald im Jahr 761 in Heidenheim starb, übernahm Walburga als Äbtissin die Leitung des dortigen Benediktinerklosters und setzte die Missionsarbeit fort. Sie starb der Überlieferung nach am 25. Februar 779 und wurde in der Heidenheimer Klosterkirche beigesetzt. Etwa 100 Jahre später wurden ihre Reliquien nach Eichstätt übertragen. Die Gründung des dortigen Klosters geht auf das Jahr 1035 zurück.

*Bildunterschrift: Am 25. Februar begeht die Eichstätter Benediktinerinnenabtei das Hochfest der heiligen Walburga. (Foto: pde/ Norbert Staudt)

Quelle: Pressemitteilung / Bistum Eichstätt – Bernhard Löhlein

 

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