(ka) Bei Volkswagen gibt es Berichte über ein neues Sparprogramm in Höhe von etwa 60 Milliarden Euro. Audi-Betriebsratschef Jörg Schlagbauer hat angesichts dieser Berichte Spekulationen über mögliche Werkschließungen bei Audi entschieden zurückgewiesen. Er betont, dass klare und verbindliche Zusagen zur langfristigen Entwicklung und Transformation der Standorte Ingolstadt und Neckarsulm getroffen wurden. Diese beinhalten Investitionen in moderne Produktionslinien, Digitalisierung, technische Innovationen, neue Produkte und eine Auslastung der Werke, gemäß der Audi-Zukunftsvereinbarung. Schlagbauer stellt klar, dass es keinen Grund für Spekulationen über Schließungen der heimischen Audi-Standorte gibt.

Laut einem Bericht des Manager Magazins soll Volkswagen die Kosten bis 2028 um 20 Prozent senken, da die bisherigen Sparmaßnahmen aufgrund schleppender Verkaufszahlen in China und US-Zöllen nicht ausreichend sind. Werksschließungen und ein weiterer Stellenabbau über die bereits angekündigten 35.000 Jobverlusten hinaus könnten nicht ausgeschlossen werden. VW reagierte zurückhaltend auf die Berichte und verwies auf bereits laufende Sparprogramme.

Ein VW-Sprecher erklärte, dass das Unternehmen durch die laufenden Programme bereits Einsparungen im zweistelligen Milliardenbereich erzielt hat, was dazu beigetragen hat, geopolitische Herausforderungen wie die Zölle in den USA abzufedern und den Kurs beizubehalten. Konzernchef Blume wird am 10. März einen Zwischenstand auf der Jahrespressekonferenz bekanntgeben.

Der VW-Betriebsrat äußerte sich ebenfalls zu den Berichten und erklärte, dass der Artikel eher eine Beschreibung des bereits laufenden Effizienzprogramms sei. Betriebsratschefin Daniela Cavallo betonte im Intranet erneut, dass es unter ihrer Führung keine Werksschließungen geben werde.

Quelle: Pressemitteilung /manager-magazin.de/ Augsburger Allgemeine/