(ka) Der Streit um Löhne im öffentlichen Dienst der Länder ist vorbei. Gewerkschaften und Arbeitgeber haben sich in Potsdam geeinigt. Die Gewerkschaft Verdi sagt, dass die Beschäftigten insgesamt 5,8 Prozent mehr Geld bekommen. Das soll in drei Schritten passieren. Die Laufzeit beträgt 27 Monate.

Ab dem 1. April 2026 gibt es eine erste Gehaltserhöhung von 2,8 Prozent. Sie liegt bei mindestens 100 Euro. Ab dem 1. März 2027 soll es eine weitere Erhöhung um 2,0 Prozent geben. Ab dem 1. Januar 2028 soll es eine dritte Erhöhung um 1,0 Prozent geben. Die Löhne für junge Mitarbeiter steigen in drei Schritten um insgesamt 150 Euro.

Die Zulagen für Schichtdienste und ständige Wechselschicht- und Schichtarbeit werden erhöht. Die Zulage für Schichtdienste steigt auf 100 Euro. Das gleiche gilt für das Pflegepersonal in Krankenhäusern. Die Zulage für Schichtarbeit steigt auf 200 Euro im Monat, in Krankenhäusern auf 250 Euro.

Auch für Teilzeitkräfte, die zu verschiedenen Zeiten arbeiten, gibt es nun einen Tarifvertrag. Dieser besagt, dass Zuschläge für Überstunden bereits ab der ersten Stunde gezahlt werden müssen. Und zwar über der individuellen Arbeitszeit und nicht erst ab der vollen Wochenarbeitszeit.

Die Regelungen in Ost- und Westdeutschland sollen gleich sein. Das gilt für den Kündigungsschutz und die Arbeitszeit. Das soll es an drei Unikliniken in Ostdeutschland geben.

Nach drei Verhandlungsrunden wurde der Tarifkonflikt der Bundesländer beendet. Hessen hat einen eigenen Tarifvertrag und ist ausgenommen. Der Abschluss gilt für 925.000 Tarifbeschäftigte. 2,2 Millionen Menschen arbeiten in Ländern.

Quelle: Pressemitteilung / Deutschlandfunk / ver.di / Bild von martaposemuckel auf Pixabay

 

WERBUNG

Unsere Werte stehen für besten Service, regionale Herkunft und Vermarktung, Transparenz und fachkundige Beratung.