(ka) Die Bundeswehr ist jetzt bei dem neuen Arktis-Einsatz „Arctic Sentry“ dabei. Island bekommt von der NATO Kampfjets vom Typ Eurofighter und Airbus A400M. Das sagte Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) auf der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC). Ab dem 1. März wird es einen Verbindungsoffizier der Bundeswehr im Joint Nordic Command in Nuuk auf Grönland geben.
Das Verteidigungsministerium sagt, dass vier Eurofighter vom Luftwaffengeschwader 74 in Neuburg an der Donau gestern am Freitag (13.02.2026) gegen Mittag gestartet sind. Ein Transportflugzeug vom Typ A400M aus Wunstorf in Niedersachsen bringt die Luft. Der Einsatz soll dabei helfen, den Konflikt um Grönland zu entschärfen. Dieser Konflikt wurde von US-Präsident Donald Trump angezettelt.
Pistorius sagte in München: „Wir können der Nato in der Nordwestflanke helfen.“ Er nannte Seefernaufklärer vom Typ P-8 Poseidon, U-Boote, Fregatten, Eurofighter und die Fähigkeiten zur Luftbetankung.
Es geht darum, Präsenz zu zeigen, zu überwachen und zu sehen, was man daraus machen muss. Die russische Nordmeerflotte ist in der Arktis aktiv. Sie hat atomgetriebene U-Boote. Das ist eine sehr starke militärische Macht, über die wir dort reden“, sagte Pistorius. Wer nicht will, dass andere dort Meeresgebiete beherrschen oder Claims abstecken, muss dort sein.
Nato-Oberbefehlshaber Alexus G. Grynkewich hatte den Start des Einsatzes angekündigt. Der US-General sagte, dass sie ein sehr wichtiges Gebiet sichern wollen, das aber auch schwierig zu schützen ist, weil das Klima dort nicht gut ist.
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