(ka) Die Bundesregierung hat sich auf ein neues Förderprogramm für Elektrofahrzeuge und bestimmte Plug-in-Hybride verständigt, das ab dem 1. Januar 2026 in Kraft tritt.

Gemäß den Informationen, die das Umweltministerium am Montag veröffentlichte, sieht das Programm vor, dass Privatpersonen, die ein Elektroauto oder einen Plug-in-Hybrid neu zulassen und unter einer bestimmten Einkommensgrenze liegen, Fördermittel zwischen 1.500 und 6.000 Euro beantragen können. Die Förderung gilt sowohl für den Kauf als auch das Leasing von Neuwagen und ist unabhängig vom Listenpreis des Fahrzeugs.

Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) erklärte am Montag in Berlin, dass das Programm einen „starken Impuls“ für die Elektromobilität in Deutschland darstelle und die heimische Automobilwirtschaft unterstütze. Die für den Zeitraum von 2026 bis 2029 vorgesehenen Mittel in Höhe von insgesamt drei Milliarden Euro sollen für geschätzt 800.000 Fahrzeuge ausreichen. Schneider fügte hinzu, dass die Förderung gezielt Privatpersonen ansprechen solle, nachdem bereits Maßnahmen ergriffen worden seien, um E-Autos als Firmenwagen attraktiver zu machen.

Gemäß den Vorgaben des Ministeriums liegt die Einkommensgrenze für die Förderung bei 80.000 Euro zu versteuerndem Haushaltsjahreseinkommen, wobei sich diese Grenze pro Kind um 5.000 Euro erhöht. Für Haushalte mit einem Einkommen von maximal 60.000 Euro wird ein Aufschlag von 1.000 Euro auf die Basisförderung erhoben, und für Haushalte mit maximal 45.000 Euro Einkommen wird ein weiterer Aufschlag von 1.000 Euro erhoben. Die Anträge können rückwirkend gestellt werden, sobald das Online-Portal im Mai 2026 freigeschaltet wird.

Quelle: Pressemitteilung/ nachrichten-heute.net/BR/ Bild von (Joenomias) Menno de Jong auf Pixabay

 

WERBUNG