(ka) Am Abend des gestrigen Donnerstag (08.01.2026) erhielt die Polizeiinspektion Ingolstadt zahlreiche Anrufe von Bürgern, die Opfer der Masche „falscher Polizeibeamter“ geworden waren. In einem Fall gelang es den Betrügern, 10.000 Euro Bargeld im Südwesten Ingolstadts zu erbeuten.

Gegen 21.00 Uhr erhielt eine 86-jährige Frau aus Ingolstadt einen ersten Anruf von einem Betrüger, der sich als Polizeibeamter ausgab. Er informierte sie über kürzliche Einbrüche in der Nachbarschaft und erklärte, dass bei der Festnahme eines Einbrechers eine Liste mit Namen und Adressen gefunden wurde, auf der auch ihre Adresse vermerkt war. Durch geschickte Gesprächstechniken überzeugte er die Seniorin, einem weiteren „Polizisten“ ihr Zuhause zu zeigen, um ihm ihr Bargeld zu zeigen.

Kurze Zeit später klingelte es an der Tür der Rentnerin, und sie ließ den angeblichen Polizeibeamten herein. In ihrer Wohnung übergab sie ihm ihr gesamtes Erspartes. Unter dem Vorwand, das Geld auf Fingerabdrücke zu überprüfen, ließ er sie allein und verließ das Haus in unbekannte Richtung.

Nachdem der Betrüger nicht zurückkehrte, wurde die Rentnerin misstrauisch und informierte die Polizei. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen blieben jedoch erfolglos.

Die Ermittlungen werden nun von der Kriminalpolizeiinspektion Ingolstadt weitergeführt. Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge zwischen 18.00 Uhr und 22:00 Uhr in Wohngebieten, insbesondere im Südwesten Ingolstadts, Friedrichshofen und Hepberg, gesehen haben, werden gebeten, Hinweise zu melden.

Hinweise können unter der Telefonnummer 0841/9343-0 hinterlassen werden.

Quelle – PI Ingolstadt

 

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