(ka) „Mit dem heutigen Beschluss für die Sanierung der historischen Dienstgebäude des Finanzamts Eichstätt – den ehemaligen Kavaliershöfen – schlagen wir ein neues Kapitel auf: Wir verbinden barockes Kulturerbe mit den Anforderungen einer modernen, energieeffizienten Steuerverwaltung und bewahren damit ein bedeutendes Stück Eichstätter Geschichte. Die denkmalgeschützten Gebäude werden insbesondere statisch ertüchtigt, brandschutztechnisch auf den neuesten Stand gebracht und u. a. durch eine Photovoltaikanlage sowie den Anschluss an das Fernwärmenetz nachhaltig modernisiert. So schaffen wir moderne und attraktive Arbeitsplätze für unsere Beschäftigten und reduzieren gleichzeitig die Energie- und CO₂-Bilanz erheblich. Dieses Projekt ist ein echter Gewinn für Eichstätt, seine Bürgerinnen und Bürger sowie die bayerische Steuerverwaltung. Mit einer Investition von bis zu 57,5 Millionen Euro sichert der Freistaat Bayern die Zukunft dieses historischen Wahrzeichens“, freut sich Finanz- und Heimatminister Albert Füracker anlässlich des Beschlusses des Ausschusses für Staatshaushalt und Finanzfragen des Bayerischen Landtags und der erteilten Baufreigabe.

„Ich freue mich, dass wir die historisch wertvollen Räume der Kavaliershöfe mit viel Liebe zum Detail renovieren und gleichzeitig moderne, attraktive Arbeitsplätze schaffen konnten. Genau das zeichnet Bayern aus, nämlich Tradition und Moderne stilvoll zu vereinen“, ergänzt Forstministerin Michaela Kaniber. Und weiter: „Nach der Renovierung kehren auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Forstbereich wieder zurück an ihren angestammten Platz im Herzen Eichstätts.“

Das Finanzamt ist gemeinsam mit der Außenstelle des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in den historischen ehemaligen Kavaliershöfen in Eichstätt untergebracht. Die barocken Gebäude prägen das Stadtbild maßgeblich und zählen zu den architektonischen Aushängeschildern der Stadt. Im Rahmen der umfassenden Sanierung sind neben notwendigen statischen Ertüchtigungen insbesondere Maßnahmen im Brandschutz vorgesehen. Im Zuge dessen werden auch die Außenanlagen neugestaltet. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Verbesserung der Energie- sowie der CO₂-Bilanz der historischen Gebäude; dabei werden die Vorgaben des Denkmalschutzes sorgfältig berücksichtigt.

Für die Dauer der Bauarbeiten wird der Dienstbetrieb im Frühling 2026 vollständig ausgelagert. Die rund 120 Beschäftigten des Finanzamts werden während der Bauphase auf moderne Räumlichkeiten in Gaimersheim ausweichen; die notwendigen Anmietungen wurden bereits gefunden. Das Servicezentrum für den Publikumsverkehr bleibt weiterhin zentral in Eichstätt in einer Anmietung am Leonrodplatz 3 untergebracht, sodass Bürgerinnen und Bürger ihre Anliegen wie gewohnt vor Ort erledigen können.

Auch die 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der Außenstelle des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ingolstadt-Pfaffenhofen beziehen ein Ausweich-Quartier. Während der Bauzeit ist die Außenstelle Eichstätt sowie das Forstrevier „Adelschlag“ in der Pater-Moser-Straße 12, direkt gegenüber des ehemaligen Augustiner-Chorherren-Stifts Rebdorf, zu erreichen.

Quelle – Pressemitteilung – Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und für Heimat / Dennis Drescher / Bild von PublicDomainPictures auf Pixabay

 

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