(ka) Rund 150 Menschen haben sich im Foyer des Neuen Rathauses anlässlich des Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen zusammengefunden und zum „Stopp Gewalt gegen Frauen“ aufgerufen. Dabei hat ein breites Kooperationsbündnis zusammen mit der Gleichstellungsstelle über Gewalt gegen Frauen informiert und Unterstützungsmöglichkeiten in Ingolstadt aufgezeigt. Bürgermeisterin Petra Kleine machte in ihrer Rede deutlich, dass ein Hinsehen und Gewalt gegen Frauen auf keinen Fall akzeptabel seien. Sie sprach allen engagierten Personen, Vereinen und Institutionen, die Betroffene stärken und unterstützen, ihren großen Dank aus.

Wo finden Betroffene Frauen und Mädchen Hilfe und Unterstützung?

Polizei 110
Im Notfall bitte immer sofort die Polizei rufen.

Hilfetelefon 116 016
Bundesweit (und bald auch europaweit) steht das Hilfetelefon den betroffenen Frauen als auch Menschen im Umfeld zur Seite. Dort kann rund um die Uhr, an allen Tagen im Jahr und in 18 Sprachen über die Sorgen, Beobachtungen oder einen Verdacht gesprochen und beraten werden. Unter der Rufnummer 116 016 und über die Online-Beratung unter www.hilfetelefon.de stehen professionelle Beraterinnen anonym, kostenlos und barrierefrei zur Verfügung.

Frauenhaus Ingolstadt 0841 309 700
Das Ingolstädter Frauenhaus der Caritas ist eine Schutzeinrichtung für Frauen und Kinder, die von häuslicher Gewalt betroffen sind und ist unter 0841 309 700 rund um die Uhr erreichbar.

Beratungsstelle bei sexualisierter Gewalt Wirbelwind e.V. 0841 17353
Bei Wirbelwind erhalten Betroffene, Angehörige und Fachleute kostenfreie und auf Wunsch anonyme Beratung. Ebenso wird Präventionsarbeit und Unterstützung in Gruppen angeboten. Die Beratungsstelle ist auch per E-Mail erreichbar: beratungsstelle@wirbelwind-ingolstadt.de

Pro Familia Ingolstadt e.V. 0841 3792890
Pro Familie Ingolstadt berät unabhängig von Religion, Herkunft, Sexueller Orientierung oder Alter und bietet eine online Beratungsfunktion an.

MIM Fachstelle für Täterarbeit in Ingolstadt 0176 55 20 6002
Die Fachstelle für Täter*arbeit des Münchner Informationszentrums für Männer e.V. (MIM) bietet ihr Unterstützungs- und Beratungsangebot in den Räumen des Bürgerhauses in Ingolstadt an.

*Bildunterschrift: Bürgermeisterin Petra Kleine spricht am gut besuchten Organge Day im Foyer des Neuen Rathauses. (Foto: Stadt Ingolstadt / Betz)

Quelle – Pressemitteilung / Stadt Ingolstadt /

 

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